Säure-Base-Titration von Zitronensaft
von Anonym_5
Ziel des Versuchs In diesem Versuch soll mittels einer Säure-Base-Titration die Menge der Zitronensäure in Zitronensaft bestimmt werden
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Citronensäure | H318 | P280, P305+P351+P338, P309+P310 |
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| Natronlauge 0,1 M | H314 | P280, P305+P351+P338, P310 |
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| Phenolphthalein | H350, H341, H361F | – |
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Durchführung
Beobachtung
Abbildungen
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Abb. 1: Diagramm zur Titrationsmessung -
Abb. 2: Aufbau und Beobachtung zur Bestimmung des Zitronensäuregehaltes von Zitronensaft -
Abb. 3: Umschlagpunkt des Indikators
Deutung
Ähnlich wie bei V1 findet auch hier wieder eine Neutralisationsreaktion statt.
H+(aq) + OH-(aq) → H2O(l)
Am ÄP, wo die Mengen der Ionen gleich sind, kann über die bekannte Menge der Hydroxid-Ionen die Menge der Citrat-Ionen bestimmt werden. Zu beachten ist allerdings, dass bei diesem pH-Wert die Zitronensäure dreifach dissoziiert ist (an der Strukturformel kann gesehen werden, dass Zitronensäure drei Carboxylgruppen aufweist und daher dreiprotonig ist) und daher drei Mol Natronlauge nur einem Mol Zitronensäure entsprechen.
Mit der Menge der Citrat-Ionen kann über die Molmasse (M=192 g/mol) nun auch die Menge der Zitronensäure pro 100 mL errechnet werden:
m(C6H8O7) = n(C6H5O73-) · 192 g/mol
Der mit dieser Gleichung erhaltene Wert muss noch auf 100 mL umgerechnet werden (bei dem Einsatz von 10 mL also mit 10 multipliziert werden).
Diese sollte zwischen ca. 3 g/100 mL und 7 g/100 mL liegen.
Alternativen:
Alternativ, um den Versuch zu beschleunigen, kann auch mit 0,5 molarer Natronlauge titriert werden.