Darstellung von Natriumchlorid - Säure reagiert mit einer Lauge
von Alexander König
Ziel des Versuchs Dieser Versuch zeigt die Möglichkeit der Herstellung von Kochsalz (Natriumchlorid) aus Natriumhydroxid und Salzsäure.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Salzsäure 0,1 M | H290 | – |
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| Natronlauge 0,1 M | H314 | P280, P305+P351+P338, P310 |
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Durchführung
Beobachtung
Abbildungen
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Abb. 1: Lösung aus Natronlauge und Salzsäure beim Eindampfen über dem Gasbrenner.
Deutung
Na+(aq) + Cl-(aq) + H+(aq) + OH-(aq) → NaCl(s) + H2O(l)
Die Neutralisation ist eine exotherme Reaktion, bei der folglich Wärme abgegeben wird. Durch die Eindampfung wird das Lösungsmittel abgezogen. Die die Löslichkeit von Natriumchlorid sinkt folglich und es fällt kristallin aus.
Entsorgung
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Natrium- und Chloridionen sollten im Anschluss nachgewiesen werden. Für Natrium bietet sich eine Flammenfärbung an, welche bei postivem Nachweis orange ist. Chloridionen lassen sich durch Silbernitrat nachweisen, welche als Silberchlorid ausfallen.
Es bietet sich hier an, die Nachweisreaktionen im Vorfeld sowohl mit Natronlauge als auch mit Salzsäure durchzuführen. Salzsäure ist negativ für Natriumionen, so wie Natronlauge negativ auf Chloridionen ist. Wird die Konzentrationen der Chemikalien auf 30%ige Lösungen erhöht, sieht man auch ohne Eindampfen einen weißen kristallinen Niederschlag. Jedoch ist die Neutralisationsreaktion heftiger.