Bengalisches Feuer
von Jannik Nöhles
Ziel des Versuchs Der Versuch zeigt die Flammenfärbung von Erdalkalimetallen und verknüpft diese mit ihrer Anwendung in der Pyrotechnik
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Kaliumchlorat | H271, H332, H302, H411 | – |
|
| Strontiumnitrat | H272, H302, H315, H319, H335 | P220, P261, P305+P351+P338 |
|
| Zucker | – | – | – |
| Kaliumchlorid | – | – | – |
Durchführung
4 g Kaliumchlorat, 5 g Zucker und 5 g Strontiumnitrat werden in einer Reibschale jeweils getrennt voneinander fein zerrieben. Erst kurz vor Beginn des Versuches werden die Komponenten vorsichtig mit Hilfe eines gefalteten Blatt Papiers miteinander vermischt. Die fertige Mischung wird in Form einer Spur auf eine Isoplanplatte gegeben und mit einer Wunderkerze entzündet.
Achtung! Die Chemikalien dürfen niemals zusammen in einer Reibschale vermischt werden. Es herrscht Explosionsgefahr!
Beobachtung
Deutung
Bei der Reaktion werden Kaliumchlorat sowie Strontiumnitrat reduziert, während der Zucker zu Kohlenstoffdioxid und Wasser oxidiert wird.
4 KClO3 (s) + C6H12O6 (s) → 6 CO2 (g) + 6 H2O(g) + 4 KCl(s)
12 Sr(NO3)2 (s) + C6H12O6 (s) → 6 CO2 (g) + 6 H2O(g) + 4 Sr(NO2)2 (s)