Wasser kontra Öl
von Daniel Lüert
Ziel des Versuchs Die SuS lernen, dass verschiedene Stoffe unterschiedlich gut Energie speichern können.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Durchführung
Beobachtung
Abbildungen
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Abb. 1: Versuchsaufbau, Temperatur im wassergefüllten Bechergals 50 °C (links) und im mit Speiseöl gefüllten Becherglas 75 °C(rechts) -
Abb. 2: Versuchsaufbau, Temperatur im wassergefüllten Bechergals 50 °C (links) und im mit Speiseöl gefüllten Becherglas 75 °C(rechts)
Deutung
Die Wärmekapazität von Stoffen ist eine stoffspezifische Größe. Die Wärmekapazität ist definiert als Wärmemenge, welche benötigt wird um 1 g eines Stoffes um 1 K zu erwärmen. Die Formel zur Berechnung lautet: c = ΔQ/mΔT. Dabei liegt die spezifische Wärmekapazität von Speiseöl zwischen 1,79 bis 2,00 J/mol*K, da es sich hier um ein Öl Gemisch aus verschiedenen Ölen handelt. Bei Wasser beträgt die spezifische Wärmekapazität Wasser 4,19 J/mol*K. Im Versuch erreicht das Speiseöl bei gleicher Energiezufuhr eine höhere Temperatur im Vergleich zum Wasser. Dieser Umstand kann mit der höheren Wärmekapazität des Wassers begründet werden. Um 1 g Wasser um ein Kelvin zu erwärmen wird die doppelte Menge an Energie benötigt als für 1 g Speiseöl. Aus dieser Grund steigt die Temperatur des Speiseöls auf 65 °C an und das Wasser wird nur auf 50 °C erwärmt.