Die Luftbatterie
von Daniel Lüert
Ziel des Versuchs Die SuS lernen in diesem Versuch das grundlegende Aufbauprinzip von Batterien kennen.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Natriumchlorid | – | – | – |
| Aluminium Band | H261, H250 | – |
|
| Graphit | – | – | – |
Durchführung
Beobachtung
Abbildungen
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Abb. 1: Aufbau der Luftbatterie. -
Abb. 2: Anschluss eines Flügelmotors an diese Batterie (rechts).
Deutung
Die Luftbatterie ist eine Galvanische Zelle. An den Elektroden laufen folgende Reaktionen ab:
Anode (Oxidation): Al(s) → Al3+(aq) + 3e- | E0 = −1,66 V
Kathode (Reduktion):O2(aq) +4e- + 2H2O(l) → 4OH-(aq) | E0 = 0,4 V
Nach den Standardpotenzialen der Halbzellen könnte eine Spannung von Eges = ERed − EOx = 0,4 V − (−1,66 V) = 2,04 V erreicht werden. Allerdings wird hier nicht unter Standardbedingungen gearbeitet und es treten Widerstände am Elektrodenmaterial auf, sodass die Spannung im Versuch geringer ausfällt. Die Natriumchlorid-Lösung erfüllt die Aufgabe des Elektrolyten und reagiert mit der Aluminiumoxidschicht, sodass elementares Aluminium erst in Lösung gehen kann:
Al2O3(s) + 8Cl-(aq) + 3H2O(l) → 2[AlCl4]-(aq) + 6OH-(aq)