Der Zink-Iod Akkumulator
von Daniel Lüert
Ziel des Versuchs Anhang des Versuchs wird das Prinzip einer wiederaufladbaren Batterie demonstriert.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Zinkiodid | H314 | P280, P305+P351+P338, P310 |
|
| Iod | H332, H312, H400 | – |
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| Salzsäure 1 M | H290, H315, H319, H335 | P261, P305+P351+P338 |
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| Zink gekörnt | H260, H250, H410 | – |
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Durchführung
Beobachtung
Abbildungen
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Abb. 1: Laden (links) und Entladen (rechts) des Zink-Iod-Akkumulators. -
Deutung
Während der Elektrolyse entsteht an der Anode (Pluspol) elementares Iod. An der Kathode (Minuspol) werden Zink-Ionen zu elementaren Zink reduziert. Daraus ergeben sich folgende Gleichungen für den Ladeprozess:
Kathode (Reduktion): Zn2+(aq) + 2e− ⟶ Zn(s) | E0 = −0,76V
Anode (Oxidation): 2I−(aq) ⟶ I2(s)+ 2e− | E0 = 1,07V
Nach den Standardpotenzialen der Halbzellen könnte eine Spannung von Eges = ERed − EOx = 1,07 V − (−0,76 V) = 1,83 V erreicht werden. Allerdings wird hier nicht unter Standardbedingungen gearbeitet und es treten Widerstände am Elektrodenmaterial auf, sodass die Spannung im Versuch geringer ausfällt. Nach dem Ladeprozess kann ein Flügelmotor zwischen die beiden Elektroden geschaltet werden. Dabei bildet sich eine galvanische Zelle aus, bei welcher die umgekehrte Reaktion abläuft:
Kathode (Reduktion): I2(s)+ 2e− → 2I−(aq)
Anode (Oxidation): Zn(s) → Zn2+(aq) + 2e−
Nach einiger Zeit kann stoppt der Flügelmotor und der Akkumulator kann durch eine Elektrolyse neu geladen werden.