Darstellung von Methylorange
von Anna Hille
Ziel des Versuchs In diesem Versuch wird der Azofarbstoff Methylorange synthetisiert. Anhand der Reaktion soll exemplarisch der zweistufige Mechanismus der Synthese eines Azofarbstoffes, bestehend aus der Bildung eines Diazoniumions und der Azokupplung, gezeigt werden.
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Sulfanilsäure | H319, H315, H317 | – |
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| N,N-Dimethylanilin | H351, H331, H311, H301, H411 | – |
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| Schwefelsäure konz. | H314 | – |
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| Natriumnitrit | H272, H301, H400 | – |
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| Natronlauge 1 M | H314 | P280, P301+P330+P331, P305+P351+P338, P309+P310 |
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| Methylorange fest | H301 | P301+P310 |
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Durchführung
Achtung: Es handelt sich um einen Versuch mit in der Stoffliste der DGUV gelisteten Verbindungen, die eine besondere Ersatzstoffprüfung verlangen und im Fall des N,N-Dimethylanilins einem Tätigkeitsverbot für werdende Mütter unterliegen. Vor Beginn prüfen! Tätigkeitsverbote beachten!
Der Versuch wird unter dem Abzug mit Schutzhandschuhen durchgeführt. In einen 100 mL Rundkolben werden 1,6 g Sulfanilsäure und 3 mL halbkonzentrierte Schwefelsäure gegeben. Unter ständigem Kühlen und Rühren (Die Temperatur darf nicht über 5 °C steigen) werden 4 mL vorgekühlte Natriumnitritlösung tropfenweise hinzugegeben. Die Temperatur wird dabei ständig kontrolliert. Im Anschluss werden 1,3 mL N,N- Dimethylanilin dazugegeben. Wenn die Reaktion abgeklungen ist, neutralisiert man das Gemisch mit verdünnter Natronlauge. Die Neutralisation ist durch einen Farbumschlag von Kirschrot nach Orange zu erkennen. Die Farbe einer stark verdünnten Methylorangelösung wird im Alkalischen und in saurer Lösung überprüft.
Beobachtung
Abbildungen
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Abb. 1: Reaktionsmechanismus der Methylorangesynthese
Deutung
Entsorgung
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Der Versuch eignet sich als Erarbeitungsexperiment für die Synthese von Azofarbstoffen.
Hinweis: krebserregende Wirkung, Tätigkeitsverbot für Schüler