Induktionseffekt der Alkansäuren
von Johanna Schakowske
Ziel des Versuchs Dieser Versuch zeigt, wie die Säurestärke und Wirkung der verschiedenen Alkansäuren mit steigender Länger der Kohlenstoffkette abnimmt.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Ameisensäure konz. | H314 | – |
|
| Essigsäure | H314 | P280, P301+P330+P331, P305+P351+P338, P309+P310 |
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| Propionsäure | H314 | – |
|
| Magnesium | H260, H250 | – |
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Durchführung
Beobachtung
| Säure | pH-Wert | Blasenbildung beiZugabe des Mg-Bandes |
|---|---|---|
| Methansäure | 1 | sehr stark |
| Ethansäure | 2 | mittel |
| Propansäure | 3 | schwach |
Abbildungen
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Abb. 1: Reaktion von Methan-, Ethan-, Propansäure (von links) mit Mg-Band und Indikatorpapier -
Abb. 2: Ameisensäure
Deutung
Wie die verschiedenen Farben des Indikatorpapiers beweisen, nimmt die Säurestärke mit wachsender Kettenlänge der Alkansäuren ab.
Die Säure mit dem niedrigsten pH-Wert (Methansäure) reagiert mit dem Magnesiumband am stärksten. Es reagieren alle drei Carbonsäuren mit dem Metall unter H2-Freisetzung:
2H3O+(aq) + Mg(s) → H2O(l) + H2(g) + Mg2+(aq)
Die Abnahme der Säurestärke in der homologen Reihe der Alkansäuren kann durch den positiven Induktionseffekt (+I-Effekt) des Alkylrestes erklärt werden. Die Alkylkette schiebt Elektronen hierbei zur –COOH-Gruppe, wodurch das Proton schlechter abgespalten werden kann. Je länger die Alkylkette, desto stärker wird der +I-Effekt.