Reaktionen von Seifen mit Säuren und Basen
von Mona-Christin Maaß
Ziel des Versuchs Dieser Versuch zeigt die Reaktionen von Seifenlösungen mit Säuren und Basen.
Vorbemerkung
Seifen reagieren mit Mg2+ - und Ca2+-Ionen in hartem Wasser zu schwerlöslichen Salzen. Dadurch bleibt ein Teil der Seife ungenutzt und zusätzlich hinterlassen sie auf Wäsche Grauschleier. Ein anderer Nachteil der Seifen ist, dass sie mit Wasser eine alkalische Lösung bilden, da die Fettsäure-Anionen mit Wasser zu OH- - Ionen reagieren.
Dieser Versuch zeigt die Reaktionen von Seifenlösungen mit Säuren und Basen. Die SuS müssen also Vorwissen zur Säure- und Base-Chemie haben.
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Calciumchlorid-2-H2O | H319 | – |
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| Salzsäure konz. | H314, H335 | – |
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| Natronlauge 33% | H314 | P280, P305+P351+P338, P310 |
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Durchführung
Beobachtung
Abbildungen
-
Seifenlösung (links), mit HCl (mittig) und NaOH (rechts).
Deutung
Die Fettsäure-Anionen reagieren mit den Protonen der Salzsäure zur Fettsäure, wenn Salzsäure zur Seifenlösung gegeben werden. Wird anschließend Natronlauge hinzugefügt, reagiert die Fettsäure wieder zum Fettsäure-Anion:
C17H35COO-(aq) + H+(aq) + Cl-(aq) → C17H35COOH(s) + Cl-(aq)
C17H35COOH(s) + OH-(aq) → C17H35COO-(aq) + H2O(l)
Die Fettsäure ist schwerlöslich, so dass die Lösung trüb wird. Außerdem trägt sie nicht zur Verringerung der Oberflächenspannung bei, so dass die Schaumbildung reduziert ist.