Darstellung von Aceton aus Propan-2-ol
von Friederike Kellner
Ziel des Versuchs In diesem Versuch wird Aceton aus Propan-2-ol synthetisiert.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| 2-Propanol | H225, H319, H336 | – |
|
Durchführung
Es muss unter dem Abzug gearbeitet werden.
Der Versuch wird wie in Abbildung 1 gezeigt aufgebaut. In das linke Reagenzglas werden 20 mL Propan-2-ol gegeben, dabei muss darauf geachtet werden, dass das rechtwinklige Rohr zum Belüften in die Flüssigkeit eintaucht. Das Reagenzglas wird in ein Becherglas mit warmem Wasser gestellt. Von dem Reagenzglas führt ein Schlauch zu der Glasröhre mit dem Kupfernetz. Von dieser geht wiederum ein Schlauch zum Liebigkühler und dieser endet am zweiten Reagenzglas, welches in einem Becherglas mit kaltem Wasser und Eis steht. Das zweite Reagenzglas ist an die Wasserstrahlpumpe angeschlossen.
Nun wird der Wasserhahn der Wasserstrahlpumpe aufgedreht und das Kupfernetz wird stark erhitzt, bis es rot glüht. Durch das Ansaugen der Wasserstrahlpumpe wird das Propan-2-ol im ersten Reagenzglas mit Luft durchströmt. Dies wird durch die Blasen im ersten Reagenzglas sichtbar. Sollten diese nicht vorhanden sein, muss die Wasserstrahlpumpe stärker aufgedreht werden.
Ein weiteres Reagenzglas wird mit etwa der gleichen Menge an Aceton gefüllt wie das Reagenzglas mit dem Reaktionsprodukt.
Beobachtung
Abbildungen
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Abb. 1: Versuchsaufbau -
Abb. 2: Produkt
Deutung
Bei der klaren Flüssigkeit handelt es sich um Aceton, welches gemäß folgender Reaktionsgleichung synthetisiert worden ist. Die Reaktion läuft mit metallischem Kupfer als Katalysator bei 250 °C ab.
H3C-(C-OH)-CH3 + 0,5 O2 → H3C-(C=O)-CH3 + H2O