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Ziel des Versuchs In diesem Versuch wird Polystyrol in Aceton gelöst.

Vorbemerkung

Dieser Versuch eignet sich wegen seiner hohen Effektstärke gut als Showversuch, kann an dieser Stelle aber auch zur Thematisierung der Eigenschaften von Alkanonen als Lösungsmittel genutzt werden. Spezielles Vorwissen wird nicht benötigt.

Materialien

Becherglas 250 mL, Tiegelzange, Polystyrol (Styropor)

Chemikalien

Aceton

Gefahrstoffe

Gefahrstoff H-Sätze P-Sätze GHS-Piktogramme
Aceton H225, H319, H336, EUH066 GHS02 GHS07

Durchführung

10 mL Aceton werden in das Becherglas gegeben, dann wird darin das Styropor gelöst. Es können mehrere große Stücke Styropor gelöst werden, ungefähr 10 g.

Beobachtung

Das Styropor löst sich unter leichtem Zischen schnell in Aceton.

Abbildungen

  • Abb. 1: Auflösen von Styropor in Aceton.

Deutung

Polystyrol hat eine sehr geringe Dichte, weshalb sich große Mengen in Aceton lösen lassen. Es handelt sich bei Polystyrol um einen Duroplasten.

Entsorgung

Die flüssige Phase in den Sammelbehälter für organische Lösungsmittel geben, die feste Phase in den organischen Feststoffbehälter.

Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse

Alternativ kann ein Stück Styropor auch mit Aceton beträufelt werden. Hierbei „frisst“ sich das Aceton von oben durch das Styropor.

Literatur

[3] H. Schmidkunz, Chemische Freihandversuche Band 2, Aulis, 2011, S. 338.