Halbquantitativer Nachweis ungesättigter Fettsäuren
von Anonym_9
Ziel des Versuchs Durch die schrittweise Hydroxylierung der C-C-Doppelbindungen mit dem Beayer-Reagenz wird die Zusammensetzung verschiedener Fette im Versuch deutlich.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| n-Heptan | H225, H304, H315, H336, H410 | – |
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| Natriumcarbonat wasserfrei | H319 | – |
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| Kaliumpermanganat | H272, H302, H410 | – |
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Durchführung
Beobachtung
Bei Zugabe des Beayer-Reagenz setzte sich die wässrige Phase zunächst am Boden ab. Nach gründlichem Schütteln fand bei den ersten Tropfen bei allen Fetten eine Entfärbung des lila Reagenz statt und es bildete sich eine braungelbe wässrige Phase am Reagenzglasboden. Bei weiterer Zugabe der Reagenz war die lila-Färbung der wässrigen Phase nach dem Schütteln deutlich zu sehen. Die Tropfenmenge, die hierfür benötigt wurde, ist in der Tabelle dargestellt.
| Fett | Olivenöl | Margarine | Butter | Kokosfett |
|---|---|---|---|---|
| Baeyer-Reagenz in Tropfen | Nicht erreicht | 50 | 20 | 9 |
Abbildungen
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Abb. 1: Mechanismus
Deutung
Die Doppelbindungen der ungesättigten Fettsäuren werden durch die Beayer-Reagenz oxidiert.
Das Kaliumpermanganat wird zu Braunstein reduziert (vgl. Mechanismus Abb. 1).
Je mehr C-C-Doppelbindungen, desto mehr Permanganat wird reduziert. Je größer der Anteil an ungesättigten Fettsäuren, desto mehr Permanganat wird reduziert.