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Ziel des Versuchs In diesem Versuch werden Eiweiße mit Ninhydrin-Sprühreagenz nachgewiesen.

Materialien

Filterpapier, Sprühflasche, Föhn, Pasteurpipette

Chemikalien

Ninhydrin Sprühreagenz, Glycin-Lösung Ninhydrin ist als Feststoff nicht für Schüler und Schülerinnen zugelassen. Deswegen muss die Ninhydrin-Sprühlösung im Vorfeld vorbereitet werden. Dazu wird eine 1 %ige ethanolische Ninhydrin-Lösung angesetzt (0,2 g Ninhydrin werden in 20 mL Ethanol gelöst).

Gefahrstoffe

Gefahrstoff H-Sätze P-Sätze GHS-Piktogramme
Ninhydrin Sprühreagenz 0,1% H226, H302, H335, H315, H318, H336 P210, P243, P280, P302+P352, P304+P340, P305+P351+P338, P309+P310 GHS07 GHS02 GHS05

Durchführung

Mit einer Pasteurpipette wird etwas Glycinlösung auf ein Filterpapier gegeben und z.B. ein Smiley gemalt. Das bemalte Filterpapier wird mit Ninhydrin-Sprühreagenz eingesprüht und mit dem Föhn erhitzt.

Beobachtung

Dort, wo sich Glycin-Lösung befindet färbt sich das Filterpapier violett.

Abbildungen

  • Abb. 1: Reaktion

Deutung

Zwei Moleküle Ninhydrin reagieren mit einem Molekül Aminosäure unter Abspaltung von Kohlenstoffdioxid und Aldehyd zu einem blau-violetten Farbstoff (Diketiminanion).

Entsorgung

Glycin-Lösung in den Abfluss geben. Überschüssige Ninhydrin-Sprühlösung oder Ethanol in den Behälter für organische Lösungsmittel geben.

Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse

Literatur

Scharf, B. (1996). Aminosäuren – Peptide – Proteine. http://chids.online.uni-marburg.de/dachs/expvortr/600AminosaurenProteine_Scharf_Scan.pdf (abgerufen am 13.08.2015)