Proteinnachweis mit Ninhydrin-Lösung
von Maximilian Wolf
Ziel des Versuchs In diesem Versuch werden Eiweiße mit Ninhydrin-Sprühreagenz nachgewiesen.
Materialien
Filterpapier, Sprühflasche, Föhn, Pasteurpipette
Chemikalien
Ninhydrin Sprühreagenz, Glycin-Lösung Ninhydrin ist als Feststoff nicht für Schüler und Schülerinnen zugelassen. Deswegen muss die Ninhydrin-Sprühlösung im Vorfeld vorbereitet werden. Dazu wird eine 1 %ige ethanolische Ninhydrin-Lösung angesetzt (0,2 g Ninhydrin werden in 20 mL Ethanol gelöst).
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Ninhydrin Sprühreagenz 0,1% | H226, H302, H335, H315, H318, H336 | P210, P243, P280, P302+P352, P304+P340, P305+P351+P338, P309+P310 |
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Durchführung
Mit einer Pasteurpipette wird etwas Glycinlösung auf ein Filterpapier gegeben und z.B. ein Smiley gemalt. Das bemalte Filterpapier wird mit Ninhydrin-Sprühreagenz eingesprüht und mit dem Föhn erhitzt.
Beobachtung
Dort, wo sich Glycin-Lösung befindet färbt sich das Filterpapier violett.
Abbildungen
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Abb. 1: Reaktion
Deutung
Zwei Moleküle Ninhydrin reagieren mit einem Molekül Aminosäure unter Abspaltung von Kohlenstoffdioxid und Aldehyd zu einem blau-violetten Farbstoff (Diketiminanion).
Entsorgung
Glycin-Lösung in den Abfluss geben. Überschüssige Ninhydrin-Sprühlösung oder Ethanol in den Behälter für organische Lösungsmittel geben.
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Literatur
Scharf, B. (1996). Aminosäuren – Peptide – Proteine. http://chids.online.uni-marburg.de/dachs/expvortr/600AminosaurenProteine_Scharf_Scan.pdf (abgerufen am 13.08.2015)