Die Reaktionsgeschwindigkeit in Abhängigkeit von der Oberfläche
von Constanze Koch
Ziel des Versuchs In diesem Versuch reagieren Silbernitrat und Kaliumiodid miteinander. Dabei wird der Zerteilungsgrad der Stoffe variiert.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Silbernitrat | H272, H314, H410 | – |
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| Kaliumiodid | H302, H315, H319 | P305+P351+P338 |
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Durchführung
Beobachtung
Im Verlauf der Reaktion verfärben sich die beiden weißen Feststoffe gelblich-grau. Dabei konnten folgende Zeiten ermittelt werden:
| Zerteilungsgrad | Zeit bis zur Farbänderung [sec] |
|---|---|
| Salz | 170 |
| Salz gemörßert | 14 |
| Salz in Lösung | 0,7 |
Abbildungen
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Abb. 1: Farbänderung von den Salzen in Lösung. -
Abb. 2: Farbänderung von den Salzen auf dem Uhrglas
Deutung
Es findet folgende Feststoffreaktion statt:
AgNO3(s) + KI(s) → AgI(s) + KNO3(s)
Es findet folgende Reaktion in Lösung statt:
Ag+(aq) + NO3-(aq) + K+(aq) + I-(aq) → AgI(s) + NO3-(aq) + K+(aq)
Das Experiment verdeutlicht, dass die Reaktionszeit vom Zerteilungsgrad und der Durchmischung der Ausgangsstoffe abhängig ist. Der Zerteilungsgrad gibt das Verhältnis der Oberfläche zum Volumen eines Stoffes an. Je kleiner der Stoff ist, hier z.B. gemörsert, desto größer wird seine relative Oberfläche, also die Angriffsfläche für eine chemische Reaktion. Die Reaktionszeit verringert sich.