Aggregatzustandsänderungen des Wassers
von Isabelle Faltiska
Ziel des Versuchs Bei diesem Versuch sollen die SuS durch Erhitzen von Eis die verschiedenen Aggregatzustände von Wasser beobachten und erklären, warum sich diese verändern.
Vorbemerkung
Bei diesem Versuch sollen die SuS am Beispiel des Erhitzens von Eis die verschiedenen Aggregatzustände von Wasser beobachten und erklären, warum sich diese verändern.
Materialien
Becherglas, Magnetrührer mit Heizplatte, Thermometer
Chemikalien
Eis
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Wasser | – | – | – |
Durchführung
Das Eis wird in das Becherglas gegeben und auf der Heizplatte des Magnetrührers erhitzt. Mit Hilfe des Thermometers wird die Temperaturänderung verfolgt und der Schmelz- und Siedepunkt wird notiert.
Beobachtung
Bei ca. 0°C schmilzt das Eis und wird flüssig. Beim weiteren Erhitzen fängt das Wasser bei ungefähr 100°C an zu sieden. Die Schmelztemperatur beträgt 0°C und die Siedetemperatur 100°C.
Abbildungen
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Abb. 2: Versuchsaufbau Aggregatzustandsänderungen des Wassers
Deutung
Beim Erhitzen ändert das zunächst im festen Zustand als Eis vorliegende Wasser seinen Aggregatzustand zu flüssig und anschließend zu gasförmig. Die Schmelztemperatur beträgt 0°C und die Siedetemperatur 100°C.
Entsorgung
Das Wasser kann nach dem Abkühlen in den Ausguss entsorgt werden.
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Die SuS sollten vor Beginn des Versuchs darauf hingewiesen werden, dass der aufsteigende Wasserdampf sehr heiß ist und auch das Becherglas und die Heizplatte erst abkühlen müssen, bevor der Versuch wieder abgebaut werden kann.
Der Versuch kann alternativ auch mit dem Bunsenbrenner und einem Dreifuß mit Drahtnetz durchgeführt werden. Die SuS benötigen hierbei jedoch das Wissen über den Umgang mit dem Bunsenbrenner.
Literatur
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