Wind im Klassenzimmer
von Carolin Schilling
Ziel des Versuchs Die SuS können die Entstehung von Hochdruckgebieten mithilfe von Kerzen im Klassenzimmer simulieren
Materialien
12 Teelichter, Räucherstäbchen oder lange Streichhölzer, Feuerzeug, Abdunklungsmöglichkeit im Klassenraum
Chemikalien
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Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Paraffin, dickflüssig | H319 | P305+P351+P338 |
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Durchführung
Stelle die zwölf Teelichter in einem Kreis auf und zünde sie an. Halte zwei Räucherstäbchen oder ein rauchendes Streichholz an den Rand des Kreises. Beobachte die Bewegung des Rauches. Du solltest dich während des Experimentes ruhig verhalten und Fenster und Türen geschlossen halten.
Beobachtung
Der Rauch folgt der Luftbewegung, anstatt direkt in die Höhe zu steigen.
Deutung
Die Kerzen, die stellvertretend für die Sonne stehen, erwärmen die Luft in Bodennähe. Aufgrund der Erwärmung dehnt sich die Luft nach oben aus und steigt auf, sodass sich ein Tiefdruckgebiet bildet. Die aufgestiegenen Luftmassen kühlen sich mit zunehmender Höhe ab und sinken zu Boden, wobei sie den aufsteigenden Luftmassen ausweichen. Der Druckausgleich erfolgt nun durch einen Luftstrom vom Hochdruckgebiet zum Tiefdruckgebiet. Es entsteht Wind, der durch die Rauchpartikel sichtbar wird.
Entsorgung
Die Teelichter können nach dem Versuch wiederverwendet werden.
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Literatur
Blume, R., http://www.chemieunterricht.de/dc2/plaste/v08.htm, 24.07.2016 (Zuletzt abgerufen am 24.07.2016 um 13:36Uhr).