Das Gelbe vom Ei
von Marc Ehlers
Ziel des Versuchs In diesem Versuch werden Eierschale und weitere Haushaltsgegenstände auf Kalziumcarbonat.
Vorbemerkung
In diesem Bestätigungsexperiment wird die aufgestellte hypothetische Definition einer Säure auf den Aspekt des Lösens von Marmor überprüft und bestätigt. Den SuS muss an dieser Stelle deutlich gemacht werden, dass Marmor ein Kalkgestein ist.
Materialien
Bechergläser
Chemikalien
Ei, andere kalkhaltige Materialien (Mörtel, Putz, kalkhaltige Farben), saure Haushaltschemikalien (Essigessenz, Zitronensaft)
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Citronensäure | H318 | P280, P305+P351+P338, P309+P310 |
|
| Essigsäure 1 M | H314 | P280, P301+P330+P331, P305+P351+P338, P309+P310 |
|
Durchführung
Das Ei und weitere kalkhaltige Materialien werden separat in Bechergläser gegeben. Zu den Bechergläsern werden saure Haushaltschemikalien gegeben und über drei Tage stehen gelassen. Das Becherglas mit dem Ei kann vor und nach dem Ablauf der Reaktion mit einer Lampe bestrahlt werden.
Beobachtung
Es ist eine Gasentwicklung zu beobachten. Die Schale des Eis hat sich nach zwei Tagen gelöst. Der Kalk in kalkhaltigen Materialien ebenfalls, je nach Anteil des Kalks und Stärke der sauren Haushaltschemikalien nur teilweise.
Abbildungen
-
Abb. 1: Versuchsaufbau zur Durchleuchtung des Eis. -
Abb. 2: durchleuchtetes Ei nach der Reaktion
Deutung
Die sauren Haushaltschemikalien lösen kalkhaltige Materialien unter Gasbildung.
Entsorgung
Die Entsorgung der Feststoffrückstände erfolgt im Feststoffabfall. Die Lösungen werden neutralisiert und in den Abfluss gegeben.
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Literatur
[1] A. Käpplinger, http://www.mint-zentrum.de/praxis/01.htm (abgerufen 24.07.2016)