Der Vulkan-Ausbruch
von Anonym_16
Ziel des Versuchs Dieser Versuch thematisiert das Naturphänomen Vulkanausbruch. Auch in Deutschland gibt es Vulkane, die heutzutage jedoch inaktiv sind. Der Versuch soll das Interesse der SuS wecken und als Unterrichtseinstieg fungieren. Die SuS sollten die Bläschenbildung, bzw. das Aufschäumen als Gasbildung deuten können.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Essigsäure | H314 | P280, P301+P330+P331, P305+P351+P338, P309+P310 |
|
| Natriumhydrogencarbonat | – | – | – |
Durchführung
Beobachtung
Abbildungen
-
Abb. 1: "Ausbruch des Vulkans"
Deutung
Bei der Zusammengabe von Essig und Natron entsteht ein Gas, das die rote Flüssigkeit aus dem Erlenmeyerkolben drückt. Bei der Reaktion kommt es zur Gasbildung, welche die beobachtete Schaumbildung erklärt. Der Versuch würde ohne die Lebensmittelfarbe genauso ablaufen. Auch bei natürlichen Vulkanen kommt es durch eine Druckerhöhung zum Ausbruch. Diese ist allerdings durch die Volumenzunahme durch einen Aggregatzustandswechsel von fest zu flüssig, statt von flüssig zu gasförmig zu erklären.
NaHCO3 + C2H4O2 -> Na+ + CH3COO− + H2CO3
Die Kohlensäure (H2CO3) zerfällt dabei aufgrund ihrer Instabilität zu Wasser und Kohlenstoffdioxid:
H2CO3 -> CO2 + H2O