Salzbilder
von Theresa Beck
Ziel des Versuchs Bei diesem Versuch soll gezeigt werden, dass durch das Eindampfen einer Salzlösung der Feststoff Salz zurückgewonnen werden kann.
Materialien
Stativ mit Klammer und Muffe, Gasbrenner, Tiegelzange, großes Duran-Reagenzglas
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Kaliumnitrat | H272 | P220 |
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| Gummibärchen | Nicht in der Gefahrstoffliste enthalten – bitte selbst nachschlagen. | ||
| Kaliumnitrat, ein Gummibärchen | Nicht in der Gefahrstoffliste enthalten – bitte selbst nachschlagen. | ||
| Butan-1-ol | Nicht in der Gefahrstoffliste enthalten – bitte selbst nachschlagen. | ||
| P:280, 302+352, 305+351+338, 313 | Nicht in der Gefahrstoffliste enthalten – bitte selbst nachschlagen. | ||
| Ethanol | H225, H319 | P210, P240, P305+P351+P338, P403+P233 |
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| Wasser | – | – | – |
| Milch | Nicht in der Gefahrstoffliste enthalten – bitte selbst nachschlagen. | ||
| Cola | Nicht in der Gefahrstoffliste enthalten – bitte selbst nachschlagen. | ||
| Butan-1-ol, Ethanol, Wasser, Milch, Cola | Nicht in der Gefahrstoffliste enthalten – bitte selbst nachschlagen. | ||
| Natriumchlorid | – | – | – |
| Wasser | – | – | – |
| Natriumchlorid, Wasser | Nicht in der Gefahrstoffliste enthalten – bitte selbst nachschlagen. | ||
| Wasser | – | – | – |
| Wasser | – | – | – |
| Entsorgung | Nicht in der Gefahrstoffliste enthalten – bitte selbst nachschlagen. | ||
| Das hergestellte Papier kann im Hausmüll entsorgt werden. Das Wasser mit dem Waschmittel kann über den Ausguss entsorgt werden. | Nicht in der Gefahrstoffliste enthalten – bitte selbst nachschlagen. | ||
| Literatur | Nicht in der Gefahrstoffliste enthalten – bitte selbst nachschlagen. | ||
| [1] unbekannter Autor, http://www.unterrichtsmaterialien-chemie.uni-goettingen.de/material/5-6/V5-635.pdf (zuletzt aufgerufen am 20.07.2016 um 11:35). | Nicht in der Gefahrstoffliste enthalten – bitte selbst nachschlagen. | ||
| [1] Kerncurriculum Naturwissenschaften 2015, S. 60. | Nicht in der Gefahrstoffliste enthalten – bitte selbst nachschlagen. | ||
Durchführung
In einem leicht schräg eingespannten Duran-Reagenzglas werden 10 g Kaliumnitrat über dem Gasbrenner erhitzt, bis dieses schmilzt. Dies sollte im Abzug durchgeführt werden.
Nachdem das Kaliumnitrat geschmolzen ist, wird unmittelbar mit einer Tiegelzange ein Gummibärchen hinzugegeben. [1] [2]
Beobachtung
Das Gummibärchen schmilzt und hüpft im Reagenzglas auf und ab. Außerdem steigt weißer Rauch auf. Ein schwarz-brauner Schaum entsteht und dehnt sich nach oben aus. Der Schaum wird nach einiger Zeit hart.
Abbildungen
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1 – Verbrennungsdreieck. [1]Die Eigenschaft eines Stoffes sich bei einer bestimmten Temperatur in einem Lösungsmittel zu lösen, bezeichnet den Vorgang der Löslichkeit. Es wird zwischen gesättigten, übersättigten und ungesättigten Lösungen unterschieden. Eine gesättigte Lösung entsteht, wenn die maximale Menge einer Substanz bei einer gegebenen Temperatur in einer bestimmten Menge eines Lösungsmittels gelöst ist. Die Löslichkeit ist dabei unabhängig vom Aggregatzustand der Substanz. Wird -
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Deutung
Ein Gummibärchen besteht im Wesentlichen aus Zucker. Nur durch die Zugabe des Kaliumnitrats kann das Gummibärchen in Brand gesetzt werden, da bei dem Schmelzen von Kaliumnitrat für die Verbrennung wichtiger Sauerstoff entsteht. Die Anwesenheit von Sauerstoff gilt nach dem Verbrennungsdreieck als Voraussetzung für eine Verbrennung. Die heftige Reaktion ist durch das Freiwerden von Energie bei der Verbrennung zu erklären. Es entstehen weiterhin Gase, die dazu führen, dass das sich das Gummibärchen im Reagenzglas bewegt.
Entsorgung
Die Entsorgung der Feststoffreste des Eduktes erfolgt im Sammelbehälter für organische Feststoffe. Das Reagenzglas mit dem Reaktionsprodukt ist im Sammelbehälter für kontaminierte Glasabfälle zu entsorgen, da es nicht gesäubert werden kann.
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Literatur
Dieses Experiment könnte als Problemexperiment eingesetzt werden. Die Voraussetzung dafür ist, dass die Schülerinnen und Schüler vorher bereits ein Experiment durchgeführt haben, was zeigt, dass ein Gummibärchen nicht brennbar ist. Anhand ihres Vorwissens können die Schülerinnen und Schüler daraufhin zunächst nicht erklären, warum das Gummibärchen in diesem Fall doch brennt, wodurch ein kognitiver Konflikt entsteht. Dieser muss in einem anschließenden Unterrichtsgespräch aufgelöst werden, das verdeutlichen sollte, dass das Gummibärchen aufgrund der Zugabe von Kaliumnitrat brennbar ist.Das Experiment könnte auch als Wunderexperiment eingesetzt werden, um das Interesse der Schülerinnen und Schüler am Thema Brennbarkeit zu steigern. Es ist zu beachten, dass der Versuch nicht mehr mit Kaliumchlorat durchgeführt werden sollte, auch wenn beim Einsatz dieses Stoffes schönere Effekte erzielt werden können. Die Kaliumnitratschmelze sollte nahezu sieden, da ansonsten keine Flammenbildung erkennbar ist. Hinzukommt, dass das Gummibärchen unmittelbar hinzuzugeben ist, um ein zu langes Ausströmen von Sauerstoff zu vermeiden, was die Heftigkeit der Reaktion abmildern würde.4.2V2 – Brennbarkeit von Flüssigkeiten In diesem Versuch soll gezeigt werden, dass einige Flüssigkeiten brennbar sind, während sich andere nicht entzünden lassen. Er eignet sich als Einstiegsversuchs in die Thematik Brennbarkeit, da kein Vorwissen benötigt wird.