Bestimmung der Siedetemperatur
von Bastian Engelke
Ziel des Versuchs Die SuS sollen eigenständig Siedetemperaturen und- bereiche messen. Vorbedingung für den Versuch ist der sichere Umgang mit dem Bunsenbrenner und dem Thermometer, sowie die Protokollierung von Messwerten.
Vorbemerkung
Die SuS sollen eigenständig Siedetemperaturen und- bereiche messen. Vorbedingung für den Versuch ist der sichere Umgang mit dem Bunsenbrenner und dem Thermometer, sowie die Protokollierung von Messwerten.
Materialien
Stativ mit Klemme, Thermometer, Becherglas (ca. 200 ml), Bunsenbrenner, Dreifuß mit Drahtnetz.
Chemikalien
Wasser ca. 50 ml, Natriumchlorid ca. 10 g, Essigsäure ca. 50 g, Ethanol ca. 50 g
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Ethanol 98% | H225 | – |
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| Natriumchlorid | – | – | – |
| Essigsäure 99-100% | H226, H314 | – |
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Durchführung
Der Aufbau erfolgt wie in der Abbildung dargestellt. Die Lösungen von 50 Vol-% Ethanol mit Wasser und die gesättigte Kochsalzlösung werden am besten für die ganze Klasse angesetzt. Die verschiedenen Flüssigkeiten werden nacheinander solange erhitzt, bis sie zu sieden beginnen. Für die Essigsäure sollte dieses unter einem Abzug erfolgen.
Beobachtung
Die Siedetemperaturen liegen für Wasser bei 100 °C, für Ethanol bei 78 °C, für die Wasser-Ethanol-Gemisch am Anfang bei ca. 82 °C, für die Natriumchloridlösung bei ca. 105 °C und für die Essigsäure bei 118 °C.
Abbildungen
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Versuchsaufbau
Deutung
Bei homogenen Gemischen liegen die Siedetemperaturen immer im Bereich zwischen denen der Ausgangsstoffe.