Aluminium mit Brom
von Sissy Freund
Ziel des Versuchs Dieser Versuch zeigt, dass Metalle auch mit anderen Halogenen reagieren können.
Vorbemerkung
Dieser Versuch zeigt, dass Metalle auch mit anderen Halogenen reagieren können. Die SuS sollten Brom im Vergleich zu festem Iod und gasförmigen Chlor als Flüssigkeit kennen.
Materialien
Kelchglas, Schutzhandschuhe, Tiegelzange
Chemikalien
Aluminiumfolie, Brom
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Aluminium Band | H261, H250 | – |
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| Brom | H330, H314, H400 | – |
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Durchführung
Während des gesamten Versuchs wird unter einem Abzug gearbeitet. Aus der Aluminiumfolie wird eine erbsengroße Kugel geformt. Danach werden ca. 2 ml Brom in das Kelchglas gegossen. Anschließend gibt man mit einer Tiegelzange das Aluminium hinzu.
Beobachtung
Nach einiger Zeit beginnt die Reaktion und es können rote Funken beobachtet werden. Das Aluminium tanzt über die Oberfläche.
Abbildungen
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Abb. 1: Reaktion von Aluminium mit Brom
Deutung
Es findet eine Redoxreaktion statt. Das Aluminium dient als Reduktionsmittel und gibt Elektronen an das Brom, welches als Oxidationsmittel fungiert, ab.
| Oxidation: | 2 Al → 2 Al3+ + 6 e- |
| Reduktion: | 3 Br2 + 6 e- → 6 Br- |
| Redoxreaktion: | 3 Br2 + 2 Al → 2 AlBr3 |
Entsorgung
Überschüssiges Brom kann mit einer Natriumthiosulfat-Lösung umgesetzt und in den halogenhaltigen Abfall gegeben werden.
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Ein Abzug und entsprechende Schutzkleidung sind unbedingt erforderlich.
Literatur
Dr. Sven Sommer, http://netexperimente.de/chemie/37.html (Zuletzt abgerufen am 31.07.2013 um 21:15 Uhr)