Nitratnachweis mittels Ringprobe in Düngemittel
von Annika Münch
Ziel des Versuchs Stickstoff kann meist nur in stickstoffhaltigen Verbindungen nachgewiesen werden. Dieser Versuch zeigt den Nitratnachweis in Düngemitteln.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Schwefelsäure konz. | H314 | – |
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| Schwefelsäure 10% | H319, H315 | P280, P302+P352, P305+P351+P338 |
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| Eisen(II)-sulfat-7-H2O | H302, H319, H315 | – |
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Durchführung
2 mL der Probelösung wird mit 3 Tropfen einer kalt gesättigten Eisensulfat-Lösung versetzt. Anschließend wird die Probe mit verdünnter Schwefelsäure (2,5 M) angesäuert.
Vorsichtig wird mit konzentrierter Schwefelsäure untersichtet, indem das Reagenzglas schräg gehalten wird und die konzentrierte Schwefelsäure an der inneren Wand herunterfließt.
Beobachtung
Deutung
In destilliertem Wasser ist nur in sehr geringen Mengen Nitrat enthalten, somit findet dort auch nicht die gewünschte Reaktion statt. In der zweiten Probe konnte ein wenig Nitrat nachgewiesen werden, da nur eine leichte braun Färbung zu beobachten war. In der Probe zwei und drei konnte durch eine deutliche braun Färbung Nitrat nahgewiesen werden.
(In schwefelsaurer Lösung wird Nitrat mit Eisen(II) zu Stickstoffmonooxid reduziert, das mit überschüssigem Eisen(II) eine braunrote Komplexverbindung bildet. Da die Reduktion von Nitrat nur in stark saurer Lösung abläuft, bildet sich der Eisennitrosylkomplex nur an der Grenze zwischen der konzentrierten Schwefelsäure und der Eisen(II)-Salzlösung.)