Nachweis von Stickstoff in organischen Verbindungen
von Annika Münch
Ziel des Versuchs Dieser Versuch zeigt einen Nachweis von Stickstoff in organischen Verbindungen durch Ammoniakbildung.
Materialien
Becherglas (50 mL), Uhrenglas, Brenner, Dreibein, Drahtnetz, Spatel, Universalindikatorpapier
Chemikalien
Harnstoff, destilliertes. Wasser
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Harnstoff | – | – | – |
| Ammoniak gasförmig | H221, H331, H314, H400 | – |
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Durchführung
Eine Spatelspitze Harnstoff wird im Becherglas gegeben. Über die Öffnung wird auf einem Uhrenglas ein angefeuchtetes Universalindikatorpapier fixiert. Anschließend wird bis zum Schmelzen des Harnstoffs erhitzt. Es sollte unter dem Abzug gearbeitet werden.
Beobachtung
Durch das Erhitzen steigt ein weißer Rauch im Becherglas auf und das Universalindikatorpapier färbt sich dunkelblau.
Abbildungen
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Abb. 1: Versuchsdurchführung
Deutung
Harnstoff gibt beim Erhitzen Ammoniak ab. Das Ammoniak färbt das angefeuchtete Universalindikatorpapier blau.
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Statt Harnstoff können auch andere proteinhaltige Stoffe wie zum Beispiel Eiweiß oder Käse verwendet werden.
Literatur
Prof. Dr. Blume, http://www.chemieunterricht.de/dc2/milch/ag-eiw.htm, 2015 zuletzt zugegriffen am 05.08.2015 um 23:25.