Kaltes blaues Leuchten
von Isabelle Faltiska
Ziel des Versuchs Dieser Versuch soll den SuS verdeutlichen, dass Energie nicht nur in Form von Wärme, sondern auch in Form von Licht bei einer chemischen Reaktion frei werden kann.
Materialien
2 Bechergläser, Glasstab, Spatel
Chemikalien
Wasser, Natriumhydroxid, Luminol, Wasserstoffperoxid (w=30%), Kaliumhexacyanoferrat-(III)
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Natriumhydroxid | H314 | – |
|
| Wasserstoffperoxid 30% | H302, H318 | P280, P305+P351+P338 |
|
| Kaliumhexacyanoferrat(III) | – | – | – |
| Luminol | – | – | – |
Durchführung
In beide Bechergläser werden je 50 mL Wasser gegeben. Anschließend wird in eines der Bechergläser unter Rühren 4 Plätzchen Natriumhydroxid und eine Spatelspitze Luminol gelöst. In dem zweiten Becherglas wird eine Spatelspite Kaliumhexacyanoferrat(III) gelöst und anschließend 5 mL Wasserstoffperoxid hinzugegeben. Nun wird der Inhalt aus Becherglas 2 zu der Lösung in Becherglas 1 gegeben.
Beobachtung
Nach Zugabe der Lösung aus dem zweiten Becherglas zu der Lösung im ersten Becherglas, ist eine starke blaue Lumineszenz zu beobachten.
Abbildungen
-
Abb. 1: Foto der Lumineszenz
Deutung
Bei der Reaktion der beiden Lösungen wird Energie in Form von Licht frei.
Entsorgung
Die Lösungen müssen in dem Schwermetallbehälter entsorgt werden.
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Literatur
http://www.chemieunterricht.de/dc2/energie/v-lumino.html (zuletzt aufgerufen am 05.08.2015 um 22:30 Uhr)