Nicht ganz dicht
von Adrian Pflugmacher
Ziel des Versuchs In diesem Versuch wird die Diffusion von Ammoniakgas durch eine Luftballonmembran untersucht.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Ammoniaklösung konz. 25% | H314, H400, H335 | – |
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| Phenolphthaleinlösung < 1% in Ethanol-Wasser 1:1 | H226 | – |
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| Wasser | – | – | – |
Durchführung
Beobachtung
Abbildungen
-
Abb. 1: Violettfärbung der Phenolphthaleinlösung bei Reaktion mit Ammoniak-Gas.
Deutung
Aufgrund des niedrigen Siedepunktes wird Ammoniak aus der Lösung gasförmig und strömt in den Luftballon. Wird der Luftballon verschlossen, diffundiert das Gas langsam durch die Membran und löst sich im Wasser, wodurch der pH-Wert größer wird. Das Phenolphthalein zeigt die alkalische Eigenschaft der Hydroxidionen im Wasser durch die Farbveränderung von farblos zu violett. Die Reaktionsgleichung lautet:
NH3(g) + H2O(l) → NH4+(aq) + OH-(aq)
Die Gummimembran des Luftballons ist zwar für Gase der Luft weitgehend undurchlässig, das Ammoniakgas hingegen weist eine kleinere Molekülstruktur als die Bestandteile der Luft auf und kann somit schneller durch die Membran diffundieren. Anschließend wird das Ammoniakgas im Wasser gelöst.