Die Synthese von Kupferacetat
von Tabea Bönisch
Ziel des Versuchs In diesem Versuch wird Kupferacetat auf einfachste Art und Weise synthesiert.
Vorbemerkung
In diesem Versuch wird Kupferacetat auf einfachste Art und Weise synthetisiert. Dieser Begriff sollte den SuS schon bekannt sein oder hiermit erarbeitet werden.
Materialien
Becherglas (100 mL)
Chemikalien
Essigessenz, Kupferblech
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Kupfer | – | – | – |
| Essigsäure | H314 | P280, P301+P330+P331, P305+P351+P338, P309+P310 |
|
| Kupfer(II)-acetat-1-H2O | H302, H318, H410 | P280, P273, P305+P351+P338, P309+P310 |
|
Durchführung
Ein Becherglas wird zur Hälfte mit Essigessenz gefüllt und ein Kupferblech hineingestellt. Dieses muss zu etwa der Hälfte aus der Lösung herausstehen. Nach einigen Tagen können Beobachtungen getroffen werden.
Beobachtung
Nach einigen Tagen bildet sich ein grüner Stoff, der das Kupferblech dort überzieht, wo das Blech aus der Lösung heraussteht. Nach weiteren Tagen färbt sich die Essiglösung ebenfalls grün.
Abbildungen
-
Abb. 1: Kupferacetat als grüner Rückstand
Deutung
Es bildet sich das Salz Kupferacetat.
Entsorgung
Kupferacetat kann aufbewahrt werden. Das gelöste Salz kann auskristallisiert und abgenutscht werden.
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Im Anschluss in dieses Experiment kann eine Analyse des erhaltenen Kupferacetats stehen. Durch Erhitzen lässt sich elementares Kupfer zurückgewinnen, während die Essigsäure verdampft.
Literatur
Seilnacht, T. http://www.seilnacht.com/versuche/cuac.html (zuletzt aufgerufen am 27.07.16 um 19:10Uhr)