Batteriesäure
von Rainer Mucha
Ziel des Versuchs Hier soll Batteriesäure aus dem Auto auf ihren Schwefelsäuregehalt untersucht werden. Dabei wird eine Säure-Base-Titration durchgeführt werden.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Schwefelsäure konz. | H314 | – |
|
| Methylrot fest | – | – | – |
| Natronlauge 0,1 M | H314 | P280, P305+P351+P338, P310 |
|
Durchführung
Beobachtung
Abbildungen
-
Abb. 1: Versuchsskizze -
Abb. 2: links: vor der Titration, rechts: am Umschlagspunkt
Deutung
Beim Farbumschlag ist der Äquivalenzpunkt erreicht. Mittels der Einwaage und des Verbrauchs bis zum Farbumschlag lässt sich der Gehalt der Schwefelsäure bestimmen:
| β(H2SO4) = |
|
= |
|
= | 0,04 g/L |
Bei einem theoretischen Wert von 0,184 g/L ergeben sich folgende Fehler:
absoluter Fehler
∆absβ(H2SO4) = ∣ β(H2SO4)−Literaturwert ∣ = ∣ 0,04 g/L − 0,184 g/L ∣ = 0,144 g/L
relativer Fehler
| ∆relβ(H2SO4) = |
|
= |
| · 100 % | = |
| · 100 % | = | 78 % |
Die hohe Abweichung ist zum einen auf die Einwaage zurückzuführen. Hier liegt der theoretische Wert bei 1,84 g, wenn die Dichte herangezogen wird. Somit ist hier der größte Fehler auszumachen, der nur auf unsauberes Arbeiten zurückgeführt werden kann. Außerdem ist die Titration sehr ungenau, wenn berücksichtigt wird, dass das Endergebnis nahe dem Fehler der Apparatur liegt (± 0,1 mL).