Thermometrische Titration
von Rainer Mucha
Ziel des Versuchs Hier soll eine andere Variante der Neutralisation von Salzsäure und Natronlauge aufgeführt werden, indem die Neutralisationswärme ausgenutzt wird.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Natronlauge 0,1 M | H314 | P280, P305+P351+P338, P310 |
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| Salzsäure 0,1 M | H290 | – |
|
Durchführung
Beobachtung
Die klare Lösung wird wärmer und nach 100 mL Zugabe ändert sich die Temperatur nicht mehr.
| V in mL | 0 | 10 | 20 | 30 | 40 | 50 | 60 | 70 | 80 | 90 | 100 | 110 | 120 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| T in °C | 25,1 | 26,2 | 26,9 | 27,8 | 29,0 | 30,1 | 30,9 | 31,7 | 32,6 | 33,7 | 34,5 | 34,5 | 34,5 |
| ΔT in °C | 0 | 1,2 | 0,6 | 0,9 | 1,2 | 1,1 | 0,8 | 0,8 | 0,9 | 1,1 | 0,8 | 0 | 0 |
Vergleiche hierfür Abb. 2.
Abbildungen
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Abb. 1: thermometrische Titration von Natronlauge mit Salzsäure-Lösung -
Abb. 2: graphische Darstellung der Messwerte
Deutung
Bei der Neutralisation entsteht Wärme, die hier in Form der Temperaturänderung gemessen wird. Diese wird genutzt, um den Äquivalenzpunkt zu bestimmen. Bei weiterer Zugabe von Salzsäure findet keine Neutralisation mehr statt. Somit ändert sich in den letzten zwei Messschritten nichts. Wie es in der Auftragung oben zu erkennen ist, ist die Steigung ab V = 100 mL gleich Null und bleibt konstant. Somit ist der Äquivalenzpunkt bei V=100 mL erreicht.
H+(aq) + OH-(aq) → H2O(l) | ΔHNeutralisation = -55,4 kJ/mol