Salzbildung durch Elektronenübergabe-Bildung von Magnesiumnitrid
von Jana Pfefferle
Ziel des Versuchs In diesem Versuch sehen SuS, wie ein Salz durch Verbrennung eines Metalls gebildet werden kann.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Magnesium | H260, H250 | – |
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| Ammoniaklösung konz. 25% | H314, H400, H335 | – |
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| Magnesiumnitrid | Nicht in der Gefahrstoffliste enthalten – bitte selbst nachschlagen. | ||
Durchführung
Beobachtung
Abbildungen
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Abb 1: Versuchsaufbau für die Bildung von Magnesiumnitrid -
Abb. 2: Das grüne Produkt. -
Abb. 3: Das grün-verfärbte Universalindikatorpapier.
Deutung
Die äußeren Magnesiumspäne reagieren mit Sauerstoff zu Magnesiumoxid, während die Späne im inneren des Kegels mit Stickstoff zu grünem Magnesiumnitrid reagieren.
2 Mg(s) + O2(g) 2 MgO(s)
3 Mg(s) + N2(g) Mg3N2(s)
Die Reaktion von Magnesium und Stickstoff ist eine Redoxreaktion.
Oxidation: 3 Mg → 3 Mg2+ + 6 e-
Reduktion: N2 + 6 e- → 2 N3-
Redox: 3 Mg(s) + N2(g) → Mg3N2(s)
Bei Zugabe von Wasser zu Magnesiumnitrid entsteht Ammoniak und Magnesiumhydroxid.
Mg3N2(s) + 6 H2O(l) → 2 NH3(g) + 3 Mg(OH)2(s)
Das Universalindikatorpapier wird von Hydroxidionen, die bei Reaktion von Ammoniak mit Wasser entstehen grün (pH: 7) verfärbt.
NH3(g) + H2O(l) → NH4+(aq) + OH–(aq)