Bildung von Salzen aus Metallen und Säuren
von Jana Pfefferle
Ziel des Versuchs In diesem Versuch können SuS mehrere Salze durch eine Reaktione zwischen einem Metall und einer Säure herstellen. Die Salzgewinnung erfolgt durch Eindampfen.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Zink Pulver | H410 | – |
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| Zinkoxid | H410 | – |
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| Kupfer | – | – | – |
| Kupfer(II)-oxid | H302, H410 | P273, P301+P312 |
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| Salzsäure 1 M | H290, H315, H319, H335 | P261, P305+P351+P338 |
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| Kupfer(II)-chlorid | H302, H319, H315, H410 | P280, P273, P302+P352, P305+P351+P338, P309+P311 |
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| Zinkchlorid wasserfrei | H302, H314, H410 | – |
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Durchführung
Beobachtung
Abbildungen
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Abb. 1: Materialien für den Versuch -
Abb. 2: Versuchsaufbau für die Filtration -
Abb. 3: Die Lösungen von Kupfer (rechts) und Kupferoxid (links) in Salzsäure verfärben sich beim Eindampfen grün. -
Abb. 4: Rückstände nach dem Eindampfen (linkes Bild: Kupfer/Kupferoxid, rechtes Bild: Zink/Zinkoxid)
Deutung
Bei Zugabe von Salzsäure reagieren Kupfer und Kupferoxid mit der Salzsäure zu Kupfer(II)-chlorid.
Cu(s) + 2 HCl(aq) → CuCl2 (s) + H2 (g)
CuO(s) + 2 HCl(aq) → CuCl2 (s) + H2O(l)
Durch das Verdampfen der Lösung kann der braune Feststoff, das Kupfer(II)-chlorid gewonnen werden. Die blau-grüne Färbung der Lösung ist auf das Kupferchlorid-Dihydrat (CuCl2 · 2 H2O) zurückzuführen, welches eine grüne Färbung aufweist.
Zink und Zinkoxid reagieren mit Salzsäure zu Zinkchlorid.
Zn(s) + 2 HCl(aq) → ZnCl2 (s) + H2 (g)
ZnO(s) + 2 HCl(aq) → ZnCl2 (s) + H2Oi>(l)
Zinkchlorid kann durch Eindampfen als weißer, kristalliner Feststoff gewonnen werden.
Entsorgung
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Literatur
[1] K. Grothe, Chemie, Schroedel, S. 45.
[2] W. Asselborn et al., Chemie heute – Sekundarbereich I, Schroedel, S. 210.