Versilbern und Vergolden einer Münze
von Anonym_9
Ziel des Versuchs In diesem Versuch wird eine Messinglegierung auf Kupfermünzen hergestellt.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Zink Pulver | H410 | – |
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| Kalilauge 1 M | H302, H314 | P280, P305+P351+P338, P310 |
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Durchführung
Beobachtung
Abbildungen
-
Abb. 1: Münzen nach mehreren Minuten in der Zink-Hydroxid-Lösung (links) und nach dem Erhitzen in der Brennerflamme (rechts)
Deutung
In der alkalischen Zinkpulver-Suspension bildet sich auf der Münze eine Zinkschicht.
In der Brennerflamme reagiert die Zinkschicht mit der Kupferschicht der Münze zu einer Messinglegierung.
Zink + Kupfer → Messing
Entsorgung
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Die Reaktionsgleichung für die Ablagerung des Zinks auf der Münze ist ein Prozess, bei dem Komplexe auftreten (der Hexahydroxidozinkat-Komplex hat ein höheres Standardpotential als Kupfer). An dieser Stelle ist eine didaktische Reduktion notwendig. Da die SuS in den Klassen 9 und 10 lernen, dass Kupfer edler ist als Zink und die Ergebnisse des Versuchs in einem scheinbaren Widerspruch dazu stehen (es lagert sich eine metallische Schicht auf der Kupfermünze ab), wird hier die Wortgleichung ebenfalls nicht aufgeschrieben.
Zur Überprüfung, ob Kupfer der weitere Bestandteil der Legierung ist, kann das Experiment auch mit anderen Münzen durchgeführt werden und ein Vergleich der entstehenden Legierungen gezogen werden.
Im Anschluss an dieses Experiment können weitere Legierungen im Unterricht thematisiert werden.
Literatur
X-Lab Skript Metalle mal anders
G. Graeb, E. Otto, H. Rampf, K. Weber, Experimentelle Schulchemie – Anorganische Chemie Metalle 3, Aulis Verlag, 1977, S. 138.