Leitfähigkeit von sauren Lösungen
von Annika Münch
Ziel des Versuchs In diesem Versuch wird die stärke einer Säure durch eine Leitfähigkeitsmessung nachgewiesen.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Essigsäure 0,1 M | H319, H315 | P280, P302+P352, P305+P351+P338 |
|
| Salzsäure 0,1 M | H290 | – |
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| Universalindikator 0-14 | – | – | – |
Durchführung
Beobachtung
Abbildungen
-
Abb. 1: schematischer Versuchsaufbau zur Messung der Leitfähigkeit verschiedener Säuren
Deutung
Essigsäure leitet den elektrischen Strom schlechter als Salzsäure trotz gleicher Konzentrationen.
Salzsäure ist eine starke Säure und dissoziiert in Wasser (nahezu) vollständig in Chlorid- und Hydronium-Ionen. Essigsäure als schwache Säure dissoziiert dagegen in Wasser nicht vollständig in Hydronium-Ionen und Acetat-Ionen und leitet somit den elektrischen Strom weniger gut. Des Weiteren ist das Acetat-Ion im Vergleich zum Chlorid-Ion größer und trägt somit durch größere Hinderung weniger zum Ionentransport (Leitfähigkeit) in der Lösung bei.
Entsorgung
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Dieser Versuch eignet sich sehr gut als Problemexperiment, da SuS intuitiv aus gleichen Konzentrationen auf gleiche Säurestärken schließen.
Des Weiteren könnte als Anschlussexperiment der pH-Wert der beiden sauren Lösungen gemessen werden, um den Begriff der Säurestärke quantitativ zu messen.