Schwefel in Nanoqualität
von Patricia Hiller
Ziel des Versuchs In diesem Versuch wird eine kolloidale Lösung von Schwefel hergestellt
Materialien
Becherglas (50 mL), Rührstab, Pasteur-Pipette
Chemikalien
Natriumthiosulfat-Pentahydrat, verdünnte Salzsäure
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Natriumthiosulfat-5-H2O | – | – | – |
| Salzsäure 0,1 M | H290 | – |
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| Schwefel Blüte | H315 | – |
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| Schwefeldioxid | H331, H314 | – |
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Durchführung
Das Becherglas wird zur Hälfte mit Wasser gefüllt, eine Spatelportion Natriumthiosulfat-Pentahydrat wird hinzugegeben, gelöst und umgerührt. Nun wird mit der Pasteur-Pipette verdünnte Salzsäure in die Lösung getropft.
Achtung: im Abzug durchführen, da auch SO2 entsteht.
Beobachtung
Die Lösung trübt sich nach Zugabe der Salzsäure.
Abbildungen
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Abb. 1: Schwefel in Nanoqualität.
Deutung
Das Natriumthiosulfat zerfällt bei Zugabe der Salzsäure. Dabei entsteht auch Schwefel, der fein verteilt, die trübe Färbung verursacht.
Na2S2O3(aq) + 3HCl(aq) → 2NaCl(aq) + H2O(l) + SO2(g) + S(s)
Wird die Lösung längere Zeit stehen gelassen, setzt sich der Schwefel auf dem Boden des Becherglases ab.
Entsorgung
Anorganischer Abfallbehälter.
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Literatur
Schmidkunz, H. (2011). Chemische Freihandversuche Band 1. Hallbergmoos: Aulis Verlag.