Darstellung von Natriumchlorid - Metall reagiert mit einer Säure
von Alexander König
Ziel des Versuchs Dieser Versuch zeigt die Möglichkeit der Herstellung von Kochsalz (Natriumchlorid) aus Natrium und Salzsäure.
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Salzsäure 1 M | H290, H315, H319, H335 | P261, P305+P351+P338 |
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| Natrium | H260, H314, EUH014 | – |
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| Wasserstoff | H220 | – |
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Durchführung
Der Versuch wird auf Grund der Wasserstoffbildung unter einem Abzug durchgeführt. Die Salzsäure wird in ein Becherglas gegeben. Das Natrium wird mit Küchenpapier vom Paraffinöl befreit und mit Hilfe einer Pinzette in das Becherglas gegeben. Das Ende der Reaktion wird abgewartet.
Die Lösung wird auf einem Dreibein über der Brennerflamme eingedampft.
Beobachtung
Das Natrium bewegt sich schnell auf der Oberfläche der Salzsäure. Ein Zischen ist zu hören. Das Natrium wird mit der Zeit kugelförmig, kleiner und verschwindet.
Beim Eindampfen fällt ein weißer kristalliner Feststoff aus, welcher als Niederschlag zurückbleibt.
Abbildungen
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Abb. 1: Natrium in verdünnter Salzsäure
Deutung
Die Reaktion ist exotherm. Natrium reagiert mit Salzsäure unter Bildung von Natriumchlorid und Wasserstoff:
2 Na(s) + 2 HCl(aq) → 2 NaCl(aq) + H2 (g)
Beim Eindampfen wird Lösungsmittel entzogen, folglich sinkt die Löslichkeit von Natriumchlorid und es fällt als Feststoff aus.
Entsorgung
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Natrium- und Chloridionen sollten im Anschluss nachgewiesen werden.
Es bietet sich hier an, die Nachweisreaktionen im Vorfeld sowohl mit Natronlauge als auch mit Salzsäure durchzuführen. Salzsäure ist negativ für Natriumionen, so wie Natrium negativ für Chloridionen ist. In Kombination mit konzentrierter Salzsäure fällt während der Reaktion Natriumchlorid aus. Es wirkt optisch wie ein Salzstreuer, welcher sich auf der Oberfläche der Salzsäure bewegt. Aufgrund der gebildeten Menge an Wasserstoff ist der Versuch unter dem Abzug durchzuführen.