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Ziel des Versuchs In diesem Versuch wird Natriumhydroxid (NaOH) durch verschiedene Nachweisreaktionen im Reinigungsmittel nachgewiesen.

Vorbemerkung

Die SuS sollten die Nachweisreaktionen von Alkalimetallen durch die spezifische Flammenfärbung bekannt sein.

Materialien

Reagenzglas, Gasbrenner, Tiegelzange

Chemikalien

Rohrfrei-Granulat, demineralisiertes Wasser, Magnesiastäbchen

Gefahrstoffe

Gefahrstoff H-Sätze P-Sätze GHS-Piktogramme
Salzsäure 1 M H290, H315, H319, H335 P261, P305+P351+P338 GHS05 GHS07
Magnesium H260, H250 GHS02
Natronlauge 33% H314 P280, P305+P351+P338, P310 GHS05

Durchführung

Das Rohrfrei-Granulat wird in Wasser gelöst. Der pH-Wert der Lösung wird mit Indikatorpapier bestimmt. Nach dem Ausglühen im Gasbrenner und tauchen in verdünnte Salzsäure wird das Magnesiastäbchen in die Rohrfrei-Lösung getaucht und anschließend die Flammenfärbung des Gasbrenners betrachtet.

Beobachtung

Das pH-Papier färbt sich dunkelgrün und die Flamme des Gasbrenners leuchtet orange-gelb.

Abbildungen

  • Abb. 1: Flammenfärbung des Gasbrenners durch Natriumionen.

Deutung

Das dunkelgrüne pH-Papier zeigt einen pH-Wert von 12 an. Dies zeigt die Anwesenheit von OH- — Ionen an. Während die gelb-orangene Flammenfärbung ein Nachweis für Natriumionen ist.

Entsorgung

Die Rohrfrei-Lösung kann in den Ausguss gegeben werden. Die HCl-Lösung wird im Säure-Base-Behälter und das Indikatorpapier im Feststoffbehälter entsorgt. Das Magnesiastäbchen kann wieder verwendet werden.

Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse

Literatur

eqiooki.de, http://www.eqiooki.de/chemistry/print/sodium_hydroxide.pdf, Jahreszahl unbekannt (letzter Aufruf am 09.08.2015 um 21.56 Uhr).