Ca2+ - Gehaltsbestimmung durch komplexometrische Titration
von Isabelle Faltiska
Ziel des Versuchs Im folgenden Versuch soll eine Möglichkeit zur Bestimmung des Calciumgehaltes, welcher gemeinsam mit dem Magnesiumgehalt im Wasser verantwortlich ist für die Wasserhärte, gezeigt werden.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Natronlauge 33% | H314 | P280, P305+P351+P338, P310 |
|
Durchführung
Beobachtung
Beim Leitungswasser erfolgt der Farbumschlagvon violett nach blau nach 4,5 ml EDTA-Zugabe, beim Bachwasser nach 19 ml, beim Regenwasser nach 0,5 ml und beim destillierten Wasser ist die Lösung nach Zugabe der Natronlauge und der Calconcarbonsäure sofort dunkelblau, und somit wurde hier keine weitere Titration vorgenommen.
Beim Bachwasser fällt zusätzlich nach Zugabe der Natronlauge deutlich sichtbar ein Feststoff aus.
Abbildungen
-
Abb. 1: Wasserprobe vor der Titration -
Abb. 2: Wasserprobe nach Titration
Deutung
Durch Zugabe der Natronlauge fallen die im Wasser gelösten Magnesiumionen als festes Magnesiumhydroxid aus und stören somit nicht mehr bei der Bestimmung des Calciumgehaltes im Wasser.
nach Zugabe der Natronlauge:
Mg2+(aq) + 2OH−(aq) → Mg(OH)2(s)
Ca2+(aq) + HInd2−(aq) + OH−(aq) → [Ca(Ind)]−(aq) + H2O(l)
nach EDTA-Zugabe:
[Ca(Ind)]−(aq) + H2edta2−(aq) + OH−(aq) → [Ca(edta)]2−(aq) + H2O(l) + HInd2−(aq)
Die Wasserhärte kann nun wie folgt berechnet werden:
Beispielrechnung für Leitungswasser (1 mmol/L = 5,6 °dH):
Die Berechnung für die anderen Wasserproben erfolgt analog.
Regenwasser:
Dest. Wasser:
Bachwasser: