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Ziel des Versuchs Anhand des Salmiakrauchs kann das Säure-Base-Konzept, sowie die Neutralisation nach Brönsted bestätigt werden.

Materialien

Stativmaterial, Reagenzgläser, Stopfen

Chemikalien

konzentrierte Salzsäure, konzentrierter Ammoniak

Gefahrstoffe

Gefahrstoff H-Sätze P-Sätze GHS-Piktogramme
Salzsäure konz. H314, H335 GHS05 GHS07
Ammoniaklösung konz. 25% H314, H400, H335 GHS05 GHS09 GHS07
Ammoniumchlorid H302, H319 GHS07

Durchführung

Achtung! Versuch im Abzug durchführen

Die Reagenzgläser werden mit jeweils 3 mL konz. Ammoniak oder 3 mL Salzsäure befüllt. Anschließend werden die Reagenzgläser mit den Öffnungen möglichst nah beieinander eingespannt.

Sobald eine Beobachtung erkennbar ist, wird tropfenweise Salzsäure zum Ammoniak gegeben.

Beobachtung

Im Verlauf der Reaktion ist eine Rauchentwicklung zu sehen.

Werden Salzsäure und Ammoniak zusammengegeben entsteht ein weißer Feststoff.

Abbildungen

  • Abb. 1: Versuchsaufbau

Deutung

Sowohl Ammoniak-Moleküle, als auch Chlorwasserstoff-Moleküle gehen teilweise in die Gasphase über. Sobald sie aus dem Reagenzglas diffundieren reagieren sie miteinander zu festem Ammoniumchlorid. Da kleine Partikel entstehen steigen diese weiter auf, wodurch Rauch sichtbar wird:

NH3(g) + HCl(g) → NH4Cl(s)

Wird Salzsäure-Lösung zu Ammoniak-Lösung getropft entsteht ebenfalls Ammoniumchlorid:

NH3(aq) + HCl(aq) → NH4Cl(s)

Dabei fungiert Ammoniak nach dem Säure-Base-Konzept von Brönsted als Protonenakzeptor und Chlorwasserstoff als Protonendonator.

Entsorgung

Der Feststoff kann in den Feststoffabfall gegeben werden.

Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse

Literatur

[1] H. Rheinholdt, Chemische Unterrichtsversuche, Springer-Verlag, 2013, S114f.