Viskosität von Alkanen
von Hendrik Schöneich
Ziel des Versuchs In diesem Versuch wird die Viskosität von Heptan, Paraffinöl und Petroleumbenzin untersucht, indem die Zeit gemessen wird, die die drei Flüssigkeiten benötigen, aus einer Pipette zu fließen. Dass Paraffinöl und Petroleumbenzin Gemische aus unterschiedlich langen Alkanen sind, müssen die SuS als Vorwissen besitzen. Außerdem muss der Begriff der Viskosität als Maß für die Zähflüssigkeit bekannt sein.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| n-Heptan | H225, H304, H315, H336, H410 | – |
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| Paraffin, dickflüssig | H319 | P305+P351+P338 |
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| Petroleumbenzin 70-90°C | H350, H340, H304 | – |
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Durchführung
Beobachtung
Abbildungen
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Abb. 1: Versuchsaufbau von links: Heptan, Petroleumbenzin, Paraffinöl
Deutung
Heptan besitztz mit Molekülen aus sieben Kohlenstoffatomen die kürzeste Kette, Petroleumbenzin besteht aus einem Gemisch von Alkanen mit einer Kettenlänge von 8-12 Kohlenstoffatomen und Paraffinöl aus Alkanen mit einer Kettelänge von 14-30 Kohlenstoffatomen. Je nach Länge der Kette unterscheidet sich die Viskosität, da sich mit steigender Kettenlänge stärkere van-der-Waals-Kräfte ausbilden, weil die längere Kette eine größere Kontaktfläche als eine kleine Kette bietet.
Aus diesem Grund sind die Ketten stärker miteinander verbunden, sodass Alkane mit einer längeren Kettenlänge viskoser sind. Die van-der-Waals-Kräfte, die erst in der Oberstufe thematisiert werden, können didaktisch reduziert werden, indem sie als temporäre Ladung, die infolge von Zusammenstößen entsteht, erklärt werden.