Die Ameisenbombe
von Johanna Schakowske
Ziel des Versuchs Dieser Versuch soll die Kohlenstoffdioxidfreisetzung bei der Reaktion einer Carbonsäure mit Backpulver belegen.
Vorbemerkung
Dieser Versuch soll die Kohlenstoffdioxidfreisetzung bei der Reaktion einer Carbonsäure mit Backpulver belegen. Er ist eher als Showversuch und Motivation für die SuS gedacht und deshalb in den „Ameisenmythos“ verpackt.
Die SuS sollten die Säure-Base-Theorie nach Brönsted bekannt sein. Die Erarbeitung der Deutung wird außerdem vereinfacht, wenn die SuS die Summenformeln von Ameisensäure und Natriumhydrogencarbonat kennen.
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Ameisensäure konz. | H314 | – |
|
| Natriumhydrogencarbonat | – | – | – |
Durchführung
Beobachtung
Abbildungen
-
Abb. 1: Die Ameisenbombe vor der Reaktion.
Deutung
Backpulver reagiert aufgrund des Natriumhydrogencarbonats mit der Ameisensäure unter Kohlenstoffdioxid-Entwicklung.
HCOO-(aq) + Na+(aq) + HCO3-(aq) + H3O+(aq) → 2H2O(l) + HCOO-(aq) + Na+(aq) + CO2(g)
Entsorgung
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Dieser Versuch zeigt sehr anschaulich wie Natriumhydrogencarbonat mit organischen Säuren reagiert.
Viele SuS haben schon einmal von dem Mythos gehört, dass Ameisen explodieren, wenn sie Backpulver fressen und man sie so verscheuchen könne. Durch diesen Versuch kann man herausfinden, ob Ameisensäure tatsächlich mit Backpulver reagiert. Ob die Tiere das Backpulver tatsächlich fressen, kann nicht belegt werden.