Verkohlen von Zucker
von Dennis Roggenkämper
Ziel des Versuchs Dieser Versuch zeigt die stark hygroskopische Wirkung von Schwefelsäure
Materialien
Reagenzglas, Reagenzglasständer, Pasteurpipette
Chemikalien
Schwefelsäure (w = 96 %), Glucose
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Schwefelsäure konz. | H314 | – |
|
Durchführung
Ein Reagenzglas wird 2 cm hoch mit Glucose gefüllt und anschließend mit konzentrierter Schwefelsäure versetzt.
Beobachtung
Aus der feinkristallinen Glucose entsteht eine schwarze amorphe Masse.
Abbildungen
-
Abb. 1: Glucose färbt sich durch Schwefelsäure schwarz.
Deutung
Schwefelsäure ist stark hygroskopisch und wirkt dehydratisierend sowie oxidierend. Es tritt eine Verkohlung ein.
Entsorgung
Der Rückstand wird in den Feststoffabfall gegeben.
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Da das Phänomen der Verkohlung laut Literatur noch nicht vollständig geklärt ist, wurde keine Reaktionsgleichung angegeben. Ziemlich sicher ist, dass aus den Glucosemolekülen die Elemente von Wasser abgespalten werden.
Literatur
R. Blume, D. Wiechoczek (2009) http://www.chemieunter-richt.de/dc2/tip/zucker.htm. (Abgerufen am 12.08.2015)
M. Just, E. Just, O. Kownatzki, H. Keune, Eds., Organische Chemie, Volk Und Wissen, Berlin, 2009. S. 205