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Ziel des Versuchs Dieser Versuch zeigt, dass ein Ei in unterschiedlichen Lösungen eine andere Schwimmfähigkeit hat

Vorbemerkung

Dieser Versuch besteht aus drei Teilversuchen. Zunächst soll verdeutlicht werden, dass ein rohes Ei im Wasser sinkt. Im zweiten Teil wird das Ei aufgrund des Salzes im Wasser schwimmen und zuletzt wird das Ei zum Schweben gebracht. Die SuS kennen den Begriff „Dichte“.

Materialien

Becherglas (1L), 2x 500 ml Becherglas, Ei, Spatel, Glasstab, Messzylinder

Chemikalien

Wasser, Kochsesalz

Gefahrstoffe

Gefahrstoff H-Sätze P-Sätze GHS-Piktogramme
Wasser
Natriumchlorid

Durchführung

  1. Ein 500 ml Becherglas wird mithilfe des Messzylinders mit 250 ml Leitungswasser befüllt. Anschließend wird das Ei vorsichtig mit dem Spatel in das Wasser gelegt.
  2. Ein 500 ml Becherglas wird mithilfe des Messzylinders mit 250 ml Leitungswasser befüllt. Anschließend werden 15 Spatel Speisesalz hinzugefügt und mit einem Glasstab so lange gerührt, bis die Lösung wieder klar ist. Dann wird das Ei vorsichtig mit dem Spatel in das Wasser gelegt.
  3. Das Salzwasser aus Teil 2 wird in das 1000 ml Becherglas gefüllt. Im Anschluss daran werden die 250 ml Leitungswasser aus Teil 1 vorsichtig dazu gegossen. Zum Schluss wird das Ei vorsichtig mit dem Spatel in das Wasser gelegt.

Beobachtung

  1. Das Ei sinkt auf den Boden des Becherglases.
  2. Das Ei schwimmt auf dem Wasser
  3. Das Ei schwebt in der Mitte der Flüssigkeit.

Abbildungen

  • Abb. 1: sinkendes Ei
  • Abb. 2: schwimmendes Ei
  • Abb. 3: schwebendes Ei

Deutung

Da das Ei eine größere Dichte als Wasser hat, sinkt es im ersten Teil. Im zweiten Teil schwimmt es hingegen, weil das Salzwasser eine größere Dichte sowohl als das Ei als auch das Leitungswasser hat. Im letzten Versuch schwimmt das Süßwasser aufgrund seiner geringeren Dichte auf dem Salzwasser. Daher schwebt das Ei zwischen den zwei Flüssigkeiten.
ρSalzwasser > ρEi > ρSüßwasser
Nach längerem Beobachten findet eine Diffusion statt, so dass sich das Salzwasser mit dem Leitungswasser vermischt und das Ei wieder zu schwimmen beginnt. Der Effekt ist demnach relativ kurz beobachtbar.

Entsorgung

Die Salzlösung wird in den Abfluss entsorgt.

Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse

Alternativ kann statt des Speisesalzes Natriumchlorid verwendet werden. Der Versuch könnte auch in nur einem Becherglas durchgeführt werden, indem in das Wasser mit dem sinkenden Ei so lange Salz hinzugefügt wird bis es schwimmt und anschließend mit Wasser solange verdünnt wird bis das Ei schwebt.

Literatur

gondolino (2004): Das große Buch der Experimente – über 200 spannende Versuche, die klüger machen <\i>, Berlin/ Saarbrücken: Gondrom Verlag GmbH, S.55f.
Copyright, Lizenz und Haftungsausschluss

Copyright und Lizenzen: Alle Rechte an den Inhalten liegen beim Autor oder den jeweiligen Urheberrechtsinhabern. Sämtliche Bilder und Texte sind entweder selbst fotografiert bzw. verfasst oder gemeinfrei, es sei denn, es ist eine andere Quelle angegeben. Die vollständigen Literaturverzeichnisse der einzelnen Versuche finden Sie jeweils in den entsprechenden Gesamtprotokollen.

Haftungsausschluss: Die Benutzung der hier vorliegenden Informationen geschieht auf vollkommen eigene Verantwortung. Haftung für Schäden oder Verluste, die beim Umgang mit den hier beschriebenen Stoffen oder bei der Durchführung von chemischen Versuchen entstehen, ist ausgeschlossen; ebenso wie Schadensersatzforderungen oder Gewährleistungsansprüche aufgrund falscher oder fehlender Angaben. Die Angaben zu den Stoffen und die Experimentieranleitungen wurden jedoch sorgfältig und nach bestem Gewissen erstellt und sind in jedem Falle zu beachten.