Die Lupe aus dem Wasserglas
von Isabel Großhennig
Ziel des Versuchs In diesen Versuchen wird auf die Oberflächenspannung des Wassers eingegangen, auf Grund dieser Eigenschaft kann Wasser auch als Lupe dienen.
Vorbemerkung
In diesen Versuchen wird auf die Oberflächenspannung des Wassers eingegangen, auf Grund dieser Eigenschaft kann Wasser auch als Lupe dienen.
Materialien
Klarsichtfolie, etwas zu lesen (Zeitung, Zeitschrift, Buch)
Chemikalien
Wasser
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Wasser | – | – | – |
Durchführung
Auf das Buch wird die Klarsichtfolie gelegt und darauf in die Mitte ein großer Tropfen Wasser gegeben. Danach kann die Folie auf dem Buch hin- und her bewegt werden.
Beobachtung
Die Schrift unter dem Wasser ist größer, als die in dem Buch.
Abbildungen
-
Wasser als Lupe.
Deutung
Die Wassermoleküle ziehen sich gegenseitig an (Kohäsion), dies führt zur Oberflächenspannung des Wassers. Die Oberflächenspannung sorgt dafür, dass die Oberfläche jedes Wassertropfens möglichst klein ist. Dies gelingt am besten in Form einer Kugel. Da der Tropfen jedoch auf einer Folie liegt, kann nur eine halbrunde Form entstehen, diese wirkt wie die Sammellinse einer Lupe. Die Lichtstrahlen werden gebündelt und dies hat den gleichen Effekt, wie wenn das Buch näher ans Auge gehalten werden würde.
Entsorgung
Die Entsorgung erfolgt mit dem Abwasser.
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Literatur
A. Hösel, R. Dasbeck, D. Wirth, http://www.schule-und-familie.de/experimente/experimente-mit-wasser/die-lupe-aus-dem- wasserglas.html, (Zuletzt abgerufen am 29.07.2015 um 22:35Uhr).