Die bewegte Tinte
von Isabel Großhennig
Ziel des Versuchs In diesem Versuch wird deutlich, dass wärmeres Wasser sich mit der Tinte schneller mischt, als kaltes.
Vorbemerkung
In diesem Versuch wird deutlich, dass wärmeres Wasser sich mit der Tinte schneller mischt, als kaltes. Grund dafür ist die höhere Teilchenbewegung im warmen Wasser.
Materialien
2 Bechergläser, Bunsenbrenner, Dreifuß, Drahtnetz, Streichholz
Chemikalien
Wasser, Tinte
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Wasser | – | – | – |
| Tinte | Nicht in der Gefahrstoffliste enthalten – bitte selbst nachschlagen. | ||
Durchführung
In die Bechergläser wird gleich viel Wasser gegeben, das eine Becherglas wird über dem Bunsenbrenner kurz erhitzt, sodass das Wasser warm ist. Anschließend wird gleichzeitig in beide Bechergläser ein Tropfen Tinte gegeben.
Beobachtung
Die Tinte in dem kalten Becherglas vermischt sich langsamer mit dem Wasser, als die Tinte in dem warmen Becherglas.
Abbildungen
-
Die Tinte in kaltem Wasser -
Die Vermischung der Tinte verläuft im warmen Wasser wesentlich schneller
Deutung
Im kalten Wasser bewegen sich die Wassermoleküle langsamer, als in warmem Wasser, dadurch kommt es in warmem Wasser schneller zu einer Durchmischung.
Entsorgung
Die Entsorgung erfolgt mit dem Abwasser.
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Literatur
A. van Saan, 365 Experimente für jeden Tag, moses, 2008, S. 10.