Öl-on-Ice
von Anonym_16
Ziel des Versuchs Dieser Versuch zeigt, dass Eis auf Öl nicht schwimmen kann.
Vorbemerkung
Es wird kein Vorwissen benötigt.
Materialien
2 Bechergläser (etwa 100 mL)
Chemikalien
Wasser, Öl, Eiswürfel
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Wasser | – | – | – |
| Olivenöl | H315 | – |
|
Durchführung
Je ein Becherglas wird mit Wasser und Öl gefüllt. Anschließend werden Eiswürfel hinzugegeben. Die Füllhöhe der Flüssigkeiten im Becherglas muss dabei die Eiswürfelgröße übersteigen.
Beobachtung
In Becherglas, das mit Wasser gefüllt ist, schwimmt das Eis, während es im Becherglas mit Öl zu Boden sinkt.
Abbildungen
-
Abb. 1: Schwimmfähigkeit von Eis in Wasser (links) und Öl (rechts).
Deutung
Das Eis schwimmt auf dem Wasser und geht im Öl unter. Daher muss es leichter (weniger dicht) als Wasser, aber schwerer (dichter) als Öl sein. Dieses Ergebnis passt zu der Erkenntnis aus dem vorherigen Versuch, dass Öl leichter (weniger dicht) ist als Wasser.
Entsorgung
Nachdem das Eis geschmolzen ist, können sowohl das Öl als auch das Wasser über den Abfluss entsorgt werden.
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Es bietet sich an, den Dichtebegriff einzuführen. Im weiteren Unterrichtsgeschehen kann über die Entsorgung von Ölen und anderen Abfällen in unsere Gewässer gesprochen werden. Die Schülerinnen und Schüler nennen auf der Basis von Fachwissen Gründe für und gegen Handlungsmöglichkeiten in alltagsnahen Entscheidungssituationen.
Literatur
A. van Saan, 365 Experimente für jeden Tag, moses. Verlag GmbH,4. Auflage, 2010, S .