Verdampfen von Wasser mit Sonnenstrahlung
von Ansgar Misch
Ziel des Versuchs Wasser wird in Schnappdeckelgläsern unter Papprollen durch Bestrahlung mit einer Lampe erhitzt. Die Volumina werden nach etwa 20 Minuten verglichen.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Wasser | – | – | – |
Durchführung
Zur Vorbereitung wird je eine Papprolle außen mit Alufolie und mit schwarzem Tonkarton beklebt und getrocknet. Mit den 10 mL-Messkolben werden 10 mL Wasser abgemessen und in die Schnappdeckelgläser gegeben. Die Schnappdeckelgläser werden offen in festem Abstand (ca. 25 cm) zum Strahler nebeneinander aufgestellt. Über zwei der Gläser wird eine der beklebten Papprollen gestülpt und diese dann mit einem Porzellandeckel verschlossen. Die Volumina der Gläser werden tabellarisch festgehalten (Aluminium VAlu, ohne Verkleidung Vohne, schwarze Pappe Vblk).
Die Papprollen und das Schnappdeckelglas werden nun für etwa 25 – 30 Minuten mit dem Strahler angestrahlt. Anschließend wird das Volumen des in den Schnappdeckelgläsern verbliebenen Wassers wieder mithilfe der Messkolben gemessen.
Beobachtung
Das Volumen des in den Schnappdeckelgläsern befindlichen Wassers nimmt ab. Es lässt sich folgende Reihe beobachten:
VAlu > Vohne > Vblk
Abbildungen
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Abb. 1: Die Proben wurden für ca. 25 Minuten bestrahlt. Aus dem Schnappeldeckelglas, das mit Alufolie verkleidet wurde, ist weniger verdampft als aus dem Gefäß, das mit schwarzer Pappe umhüllt wurde.