Fettfleckprobe
von Thore Schulz
Ziel des Versuchs In diesem Versuch werden verschiedene Flüssigkeiten hin auf Fette untersucht.
Vorbemerkung
In diesem Versuch werden verschiedene Flüssigkeiten hin auf Fette untersucht.
Materialien
Weißes Papier, Fön, Lampe
Chemikalien
Diverse Nahrungsmittel (z.B. Butter) und Flüssigkeiten wie Wasser, Sonnenblumenöl und Alkohol.
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Olivenöl | H315 | – |
|
| Ethanol | H225, H319 | P210, P240, P305+P351+P338, P403+P233 |
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| Wasser | – | – | – |
Durchführung
Auf ein weißes Blatt Papier werden mit einem Bleistift Kreise gezogen. In diese Kreise werden die zu untersuchenden Lebensmittel getropft bzw. geschmiert und die Kreise dementsprechend beschriftet. Nachdem alle Lebensmittel aufgetragen sind, werden die Kreise mittels eines Fön getrocknet.
Beobachtung
Nachdem die Lebensmittel und Flüssigkeiten aufgetragen wurden, ist das Papier durch diese befeuchtet. Werden nun die Flecken mit einem Fön getrocknet. Sind die Flecken des Wassers und Alkohols verschwunden. Die Flecken von Öl und Butter sind noch vorhanden.
Abbildungen
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Abb. 1: Fettfleckprobe mit verschiedenen Haushaltssubstanzen. Links nach dem Auftragen auf das Papier, rechts nach dem Trocknen.
Deutung
Fachliche Deutung: Aufgrund der relativ geringen Siedetemperaturen, lassen sich Substanzen wie Wasser und Alkohol mittels der Wärme durch einen Fön verdunsten. Fette und Öle besitzen höhere Siedetemperaturen, aufgrund ihrer langen Kohlenstoffketten und verdunsten nicht.
Deutung für die SuS: Lebensmittel welche kein Fett enthalten, verdunsten von einem Blatt Papier, Lebensmittel welche Fett enthalten verdunsten nicht.
Entsorgung
Die Entsorgung des Filterpapiers erfolgt im Feststoffabfall.
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Literatur
[1] R. Blume, http://www.chemieunterricht.de/dc2/tip/12_05.htm (Zuletzt abgerufen am 23.07.2017 um 20:53)