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Ziel des Versuchs In diesem Versuch wird die Verdauung von Lebensmitteln im Dünndarm simuliert.

Vorbemerkung

In diesem Versuch wird der Verdauungsprozess des Dünndarms simuliert. Die SuS benötigen als Vorwissen, dass sich Wasser und Öl nicht mischen lassen.

Materialien

Becherglas, Glasstab

Chemikalien

Wasser, Öl, Spülmittel

Gefahrstoffe

Gefahrstoff H-Sätze P-Sätze GHS-Piktogramme
Wasser
Olivenöl H315 GHS07

Durchführung

In ein Becherglas werden 50 mL Öl gegeben. Das Öl wird mit Lebensmittelfarbe durch Rühren angefärbt (siehe Anmerkung Unterrichtsanschlüsse). In ein großes Becherglas werden 200 mL Wasser und das angefärbte Öl gegeben. Anschließend wird ein Tropfen Spülmittel in das Becherglas gegeben und vorsichtig mit dem Glasstab umgerührt.

Beobachtung

Befinden sich Wasser und Öl im Becherglas bilden sich zwei Phasen, wobei sich oben Öl und unten Wasser befindet. Nach zu tropfen des Spülmittels und leichtem Umrühren bilden sich kleine Ölbläschen.

Abbildungen

  • Abb. 1: Simulation der Verdauung im Dünndarm, links Wasser und angefärbtes Öl, rechts wurde ein Tropfen Spülmittel hinzugefügt und leicht umgerührt.

Deutung

Fachliche Deutung Nachdem der Nahrungsbrei im Magen war, gelangt er in den Dünndarm. Im ersten Abschnitt des Dünndarms, dem Zwölffingerdarm, werden dem Nahrungsbrei Körperflüssigkeiten zugesetzt, welche die Nahrung weiter aufbereiten. Im Falle der Fette, setzt die Gallenblase dem Nahrungsbrei beispielsweise Gallensäure zu. Diese spaltet die Fette in Fettsäuren und 2-Monoglycerid. Nun sind die Bestandteile der Fette klein genug um vom Dünndarm resorbiert zu werden.

Deutung für die SuS: Im Dünndarm werden die Fette zersetzt. Dies geschieht mittels Körperflüssigkeiten, welche hier durch das Spülmittel simuliert werden. Durch das Spülmittel bilden sich kleinere Fetttröpfchen, welche vom Körper aufgenommen werden können.

Entsorgung

Die Lösung kann im Abfluss entsorgt werden.

Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse

Der Versuch kann im Themengebiet der Verdauung eingesetzt werden um die Verdauung im Dünndarm zu simulieren. Das Anfärben des Öls durch Lebensmittelfarbe erweist sich oftmals als problematisch, da die Lebensmittelfarbe sich auch in der wässrigen Phase löst. Als Alternative kann das Öl mit Paprikapulver angefärbt werden und muss anschließend ab dekantiert werden.