Reaktion von weißem Kupfer mit Wasser
von Johanna Schakowske
Ziel des Versuchs Dieser Versuch zeigt, dass nicht bei jeder chemischen Reaktion eine Aktivierungsenergie zugefügt werden muss.
Vorbemerkung
Dieser Versuch zeigt, dass nicht bei jeder chemischen Reaktion eine Aktivierungsenergie zugefügt werden muss. Um den Versuch angemessen deuten zu können, sollte sowohl der Begriff der chemischen Reaktion als auch das Prinzip, welches hinter der Aktivierungsenergie steckt, bekannt sein.
Materialien
Uhrglas, Pipette
Chemikalien
Wasser, Kupfer(II)-sulfat
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Kupfer(II)-sulfat wasserfrei | H302, H319, H315, H410 | – |
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| Wasser | – | – | – |
| Kupfer(II)-sulfat-5-H2O | H302, H319, H315, H410 | P280, P273, P302+P352, P305+P351+P338, P309+P311 |
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Durchführung
Es wird ein Spatel Kupfer(II)-sulfat auf das Uhrglas gegeben. Danach werden mit Hilfe der Pipette einige Tropfen Wasser auf dem Kupfer(II)-sulfat verteilt.
Es werden sowohl Farbe als auch Temperatur beobachtet, indem das Uhrglas von unten angefasst wird.
Beobachtung
Dort, wo das Wasser auf das Kupfer(II)-sulfat tropft, wird das fast weiße Pulver dunkelblau und warm.
Abbildungen
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Abb 1: Kupfer(II)-sulfat ohne Wasser -
Abb 2: Kupfer(II)-sulfat mit Wasser
Deutung
Kupfer(II)-sulfat ist wasserfrei und reagiert bei Wasserzugabe unter Wärmeabgabe zu Kupfer(II)-sulfat-Pentahydrat:
CuSO4 + 5 H2O → CuSO4 · 5 H2O
Für diese Reaktion ist keine Aktivierungsenergie (z.B. durch Erhitzen) notwendig; die chemische Reaktion beginnt sofort.
Entsorgung
Das Kupfer(II)-sulfat-Pentahydrat kann im Abfallbehälter für Schwermetalle entsorgt werden.
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Dieser Versuch ist aufgrund seines einfachen Aufbaus und Durchführung für SuS geeignet. Die SuS können hierbei erkennen, dass manche Reaktionen spontan und ohne Aktivierungsenergie ablaufen können. Als Parallelversuch könnte der Lehrer- Demonstrationsversuch (V5: Aluminium und Schwefel) verwendet werden.
Literatur
Tausch, M. und von Wachtendonk, M. (1996). Chemie – Stoffe Formel Umwelt. C. C. Buchners Verlag, Bamberg, S. 36.