Die Schlange des Pharao
von Johanna Schakowske
Ziel des Versuchs Dieser Versuch zeigt, dass mit der geringen Aktivierungsenergie eines brennenden Streichholzes eine Reaktion ausgelöst wird, die nach Masse der Edukte sehr lange dauern kann.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Natriumhydrogencarbonat | – | – | – |
| Saccharose | – | – | – |
| Ethanol | H225, H319 | P210, P240, P305+P351+P338, P403+P233 |
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| Kohlenstoffdioxid | H280 | P410+P403 |
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Durchführung
Beobachtung
Abbildungen
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Abb. 1: Die Schlange des Pharao vor der Entzündung -
Abb. 2: Die Schlange des Pharao nach der Entzündung
Deutung
Entsorgung
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Durch eine kurze Aktivierung wird eine Reaktion in Gang gesetzt, die lange anhält und auf SuS durch die immense Volumenvergrößerung sehr beeindruckend wirkt.
Die verwendeten Materialien sind für einen SuS-Versuch durchaus geeignet und leicht zu entsorgen. Der Alkohol verbrennt und die verbrannte Emser-Pastille kann in den Restmüll gegeben werden.
Dieser Versuch kann am Anfang der Unterrichtseinheit „Aktivierungsenergie“ geeignet sein, da der eindrucksvolle Ablauf die Schüler motiviert und dadurch ein guter Lernerfolg gesichert erscheint. Er kann aber auch zum Ende hin als Überleitung zu den Katalysatoren (Sand ist hierbei der Katalysator) durchgeführt werden.
Es sollte genügend Ethanol als Brennstoff zugefügt werden, damit der Effekt der Reaktion eintritt. Das Entflammen des Ethanols durch das Streichholz soll als einzige Aktivierungsenergie beschrieben werden. Deshalb sollten die verschieden ablaufenden Reaktionen (Ethanol verbrennt, Natriumhydrogencarbonat bildet Gase, Zucker bläht sich durch Gase auf) in den Klassenstufen als eine große Gesamtreaktion betrachtet und nicht einzeln analysiert werden.