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Ziel des Versuchs Dieser Versuch zeigt, dass eine geringe Aktivierungsenergie ausreichen kann, um eine starke exotherme chemische Reaktionen auszulösen.

Vorbemerkung

Dieser Versuch zeigt, dass eine geringe Aktivierungsenergie ausreichen kann, um eine starke exotherme chemische Reaktionen auszulösen. Je nachdem, inwieweit chemische Reaktionen in der Klasse schon behandelt wurden, müssten die untenstehende Reaktionsgleichung gegebenenfalls weggelassen werden.

Materialien

feuerfeste Unterlage, Bunsenbrenner, Eisennagel

Chemikalien

Aluminium-Pulver und Schwefel-Pulver

Gefahrstoffe

Gefahrstoff H-Sätze P-Sätze GHS-Piktogramme
Aluminium fein gepulvert H261, H228 GHS02
Schwefel Blüte H315 GHS07

Durchführung

2 g Aluminium-Pulver und 4 g Schwefel-Pulver werden vorsichtig vermischt und auf die feuerfeste Unterlage gegeben. Der Eisennagel wird bis zum Glühen erhitzt und in den Aluminium-Schwefel-Hügel gesteckt.

Beobachtung

Nachdem der glühende Nagel das Gemisch berührt hat, beginnt eine starke Reaktion und eine Funkenentwicklung war zu erkennen. Es entsteht ein schwarzes Produkt.

Abbildungen

  • Abb. 1: Aluminium-Schwefel-Gemisch während der Aktivierung
  • Abb. 2: Aluminium-Schwefel-Gemisch nach der Aktivierung
  • Abb. 3: Aluminium-Schwefel-Gemisch vor der Aktivierung

Deutung

Aluminium und Schwefel reagieren nach einer Aktivierung durch die Wärme des Eisennagels und werden zu Aluminiumsulfid:
2 Al(s) + 3 S(s) → Al2S3(s)

Entsorgung

Das Aluminiumsulfid kann über den Schwermetall-Abfall entsorgt werden.

Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse

Dieser Versuch kann in Verbindung mit V2 (Reaktion von weißem Aluminium mit Wasser) verwendet werden, um zu zeigen, dass verschiedene Reaktionen unterschiedlich starke bzw. keine Aktivierungsenergien benötigen Der Versuch ist wegen der Entstehung der Schwefeldioxide nur als Lehrer-Demonstrationsversuch geeignet und muss unter dem Abzug durchgeführt werden.